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1. KWF Wirtschaftsdialog
»Die Zukunft der Leitbetriebe*«

Perspektiven der ökonomischen Entwicklung Kärntens und notwendige Anreize für ein Wirtschaftswachstum

Diskutanten
(von links nach rechts) KR Mag. Jochen Pildner-Steinburg (Präsident der IV Steiermark) | Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier (Geschäftsführender Gesellschafter Institut für Strategieanalysen, Wien) | Dr. Günther Karner (Trigon Entwicklungsberatung, Klagenfurt) | Roula Millauer (Vorstandsdirektorin Chemson Polymer-Additive AG, Arnoldstein) | Mag. Hans Schönegger (KWF Vorstand) | KR Robert Kanduth* (Geschäftsführer GREENoneTEC Solarindustrie GmbH, St. Veit) | Gerald Groß (ORF ZiB1 Moderator) | Dr. Erhard Juritsch* (KWF Vorstand) | Univ.-Prof. Dr. Stefan Schleicher (Wirtschaftsökonom an der Univerisität Graz)

Nachhaltige Wirtschaftsförderung
Eine nachhaltige Wirtschaftsförderung soll langfristige Ziele unterstützen. In Kärnten bedeutet das die Herbeiführung einer strukturpolitischen Verbesserung.
Gelingen kann das nur durch die Förderung von qualitativen Projekten, die einen wesentlichen Beitrag zum Fortkommen des Unternehmens leisten, die Unternehmensgröße spielt dabei keine Rolle. Als qualitativ hochwertig werden Projekte eingestuft, wenn sie nachhaltig die Innovationsfähigkeit von Unternehmen erhöhen, die Wertschöpfung und die Exportquote steigern und somit einen Beitrag zur betrieblichen und überbetrieblichen Entwicklung leisten.

F&E Quote in Kärnten
Durch den »Technologiefonds« konnte in den letzten Jahren die F&E Quote stark erhöht werden und soll auch künftig weiter ausgebaut werden. Die Forschungsquote (im Verhältnis zum BIP) nähert sich mit 2,6% (*) dem 3% Ziel der EU (Bezugsjahr 2006). Kärnten ist damit auf Platz drei im österreichischen Bundesländerranking aufgerückt und liegt unter den »Top 30« der EU-Regionen.
Förderungen im universitären Bereich spielen unter dem Aspekt der Entwicklung der Human Ressourcen neben den einzelbetrieblichen F&E Förderungen eine besondere Rolle.

(*) Gemäß vorläufigen Schätzungen Joanneum Research - InTeReg, Stand September 2008

Strukturpolitisch wirksame Förderung oder »Gießkanne«
Auch wenn nachweislich die Förderung von qualitativ hochwertigen Projekten in innovierenden Branchen wirtschaftspolitisch vorteilhafter ist, besteht nach wie vor die politische Diskussion, dass Investitionen von Kleinstunternehmen* gefördert werden sollen. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern betreibt Kärnten momentan noch eine sehr »großzügige« (**) Gießkannenförderung – eine Schärfung der Instrumente ist für die wirtschaftliche Entwicklung Kärntens unerlässlich.

(**) Mit bis zu 25% Zuschuss ist Kärnten österreichweit absoluter Spitzenreiter, teilweise werden in anderen Bundesländern für Kleinstunternehmen* keine spezifischen Programme angeboten, oder die Auflagen sind derart hoch, dass sie nur von den wenigsten Kleinstunternehmen* erreicht werden können.

Wirtschaftskrise als Chance
Die globale Wirtschaftskrise brachte strukturpolitische Schwächen schonungslos ans Licht und die genannten Voraussetzungen zur Umsetzung von qualitativen Projekten scheinen momentan schwer erreichbar. Dennoch besteht für bestimmte Regionen, Branchen und einzelne Unternehmen die Möglichkeit gerade jetzt einen Wettbewerbsvorsprung zu generieren.

Beim 1. KWF-Wirtschaftsdialog diskutieren ausgewählte Persönlichkeiten aus Österreichs Wirtschaft und Wissenschaft unter der Leitung von ORF ZiB1 Moderator Gerald Groß.

Diskutanten
(von links nach rechts) Stefan Schleicher | Jochen Pildner-Steinburg | Roula Millauer | Gerald Groß | Günther Karner | Peter Filzmaier | Robert Kanduth*

Details:

- Die Diskussion zum Nachhören:


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- Presseinformation vom 17. September 2009

Internationale Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit, hohe Wertschöpfungseffekte im regionalen Umfeld

Robert Kanduth

Vorstand | KIOTO Clear Energy AG

Sieger Kategorie "Großunternehmen" und nominiert für den "Staatspreis Innovation" und den "Sonderpreis VERENA"

Dr. Erhard Juritsch

juritsch@kwf.at

(0463) 55 800-0

ETZ

Das Ziel »Europäische Territoriale Zusammenarbeit« sieht Kooperationen zwischen Projektträgerinnen und Projektträgern einzelner Regionen zweier EU-Mitgliedsstaaten als Mittel für den Zusammenhalt innerhalb der EU vor. INTERREG V ist ein Teil dieser EU-Initiative.

Kleinstunternehmen

bis 9 Mitarbeiter und bis 2 Mio. EUR Bilanzsumme oder Umsatz
weitere Informationen über KMU

EFRE


ok