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Die Förderperiode 2014-2020:
Aufgaben, Grundsätze und budgetäre Rahmenbedingungen

Die Kernaufgaben des KWF sind im K-WFG Kärntner Wirtschaftsförderungsgesetz geregelt. Sie umfassen die Wirtschaftsförderung, die Wirtschaftsentwicklung und die Betriebsansiedlung | Standorte.

Der KWF-Vorstand von links nach rechts: Erhard Juritsch und Sandra Venus präsentierten die Aufgaben, Grundsätze und budgetären Rahmenbedingungen für die EU-Periode 2014-2020. Bild in hoher Auflösung herunterladen (JPG, 1,5 MB) (Foto Fritz Press, www.fritzpress.net, Abdruck honorarfrei)
Erhard Juritsch und Sandra Venus präsentierten in ihrer Funktion als KWF-Vorstand die Aufgaben, Grundsätze und budgetären Rahmenbedingungen für die EU-Periode 2014-2020.
Bild in hoher Auflösung herunterladen (JPG, 1,5 MB)
(Foto Fritz Press, www.fritzpress.net, Abdruck honorarfrei)

Das KWF-Budget, dem eine fünfjährige Finanzierungsvereinbarung mit dem Land Kärnten zugrunde liegt, ist für das Jahr 2015 mit rund 30 Mio. EUR dotiert. Dabei beträgt die Basisfinanzierung des Landes ca. 23 Mio. EUR, die durch 7 Mio. EUR an EU-EFRE* -Mittel aufgestockt werden.

In den strategischen Überlegungen und Maßnahmen des KWF kommt dem Bereich »Forschung und Entwicklung« eine bedeutende Rolle zu, gilt es, den vor Jahren gestarteten Aufholprozess in Bezug auf die Forschungsquote – Kärnten hält bei 2,8 % und nimmt im Österreich-Ranking Platz 3 ein – kontinuierlich auszubauen. Rund 10 Mio. EUR sind für das kommende Jahr in diesem Geschäftsfeld vorgesehen.

Für den klassischen Bereich »Investitionsförderungen« sind zwischen 8 und 10 Mio. EUR geplant. Es gilt die eingeleitete Strukturentwicklung hin zu hochmodernen Produktionstechnologien voranzutreiben. Diese für die Wettbewerbsfähigkeit in allen Branchen entscheidenden Technologien sollen durch einen branchenübergreifenden Ansatz gestärkt werden, der auf die Förderung von Austausch und Vernetzung sowie den Zugang zu überregionalen Know-how-Trägern setzt.

Die Investitionsförderungen starten ab einem Investitionsvolumen (förderbare Kosten*) von 5.000,- EUR. Die Gewährung erfolgt als nicht zurückzuzahlender Zuschuss oder bei einer Bankenfinanzierung als Kapitalkostenzuschuss*. Ein großer Teil der Förderprogramme ist an Anschlussförderungen der Bundesförderstellen gekoppelt, um Synergien zu nutzen und eine bestmögliche Mittelausnutzung zu gewährleisten.

Einige Programme, wie aktuell der »Kleinunternehmer-« und »Gemeindescheck« werden als zeitlich befristete Ausschreibungen angeboten, um Impulse und Anreizeffekte zu setzen. Die beiden letztgenannten sollen das Bauhaupt- und Nebengewerbe während der Wintermonate ankurbeln und der Winterarbeitslosigkeit am Bau entgegenwirken. Der Mindestinvestition von 50.000,- EUR steht eine maximale Förderung von 10.000,- EUR gegenüber (attraktive 20 % Förderquote).

Unter dem Aspekt der ganzheitlichen Unternehmensentwicklung gilt es den Kärntner Unternehmen maßgeschneiderte Finanzierungslösungen anzubieten. Von der Idee der Unternehmensgründung (»Seed«-Phase) bis hin zur möglichen Restrukturierungsmaßnahmen stehen Finanzierungselemente wie stille Beteiligungen oder Start-Up-Darlehen mit einer Dotation von rund 5 Mio. EUR zur Verfügung.

Die Wirtschaftsentwicklung mit den Bereichen Betriebsansiedlung | Standorte soll forciert werden, dafür ist ein Budget von 3 Mio. EUR vorgesehen. Zum mit 2 Mio. EUR veranschlagten Geschäftsfeld »Unternehmens- und Projektentwicklung« zählt der Bereich der Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für zukunftsfähige Unternehmen. Es gilt Rahmenbedingungen zu schaffen, die Unternehmensentwicklungspotenziale heben und das Umfeld für Unternehmen verbessern, wodurch eine verbesserte Wettbewerbssituation (Positionierung) angestrebt wird.

Die neue seit 1. Juli 2014 gültige Fördergebietskarte Kärnten für die EU-Periode 2014 – 2020 weist die Hälfte (66) der insgesamt 132 Kärntner Gemeinden als Regionalfördergebiet*e*, in denen lt. EU-Wettbewerbsrecht höhere Fördersätze gewährt werden dürfen, aus. Rund 242.000 Personen leben in Regionalfördergebiet*e*n, gut 45.000 mehr als in der EU-Periode 2007 – 2013.

Die Möglichkeit der höheren Förderung soll den Zuzug von Unternehmen in Gemeinden außerhalb der Zentralräume Klagenfurt und Villach forcieren bzw. einem möglichen Abzug entgegenwirken. Die Gemeindebewohner finden vor Ort Beschäftigung, müssen nicht auspendeln und die örtliche Infrastruktur bleibt erhalten. Insgesamt stehen in der laufenden, siebenjährigen EU-Periode rund 57 Mio. EUR an EU-EFRE*-Mittel zur Verfügung.

Weitere Informationen:
Ansprechpartner:

ETZ

Das Ziel »Europäische Territoriale Zusammenarbeit« sieht Kooperationen zwischen Projektträgerinnen und Projektträgern einzelner Regionen zweier EU-Mitgliedsstaaten als Mittel für den Zusammenhalt innerhalb der EU vor. INTERREG V ist ein Teil dieser EU-Initiative.

EFRE

Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung. Der EFRE zielt darauf ab, den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt in Europa zu fördern und die Unterschiede im Entwicklungsstand der Regionen zu verringern. Die Ziele des EFRE 2014-2020 sind »Investitionen in Wachstum und Beschäftigung« und »Europäische Territoriale Zusammenarbeit«. Die EU-Förderungen in diesen beiden Zielen werden in Operationellen Programmen festgelegt.

ESF

= Europäischer Sozialfonds. Der ESF stellt Finanzierungshilfen für Projekte in den Bereichen Beschäftigung (Schwerpunkt im Bereich der Gleichstellung und ältere Beschäftigte), Armutsbekämpfung (»working poor«) sowie Bildung und Lebenslanges Lernen zur Verfügung.
Die Website des ESF besuchen.

Förderbare Kosten
sind all jene Kosten eines Projekts, die entsprechend den jeweiligen Förderungsrichtlinien und -programmen anerkannt werden. So werden z. B. Grundstücksankäufe vom KWF nicht gefördert - auch dann nicht, wenn darauf z. B. eine neue Produktionshalle errichtet wird. Als »förderbar« würden im Beispielfall nur die Kosten für die neue Produktionshalle anerkannt werden. Nicht alle Kosten des Projekts müssen förderbar sein, um eine Förderung beantragen zu können.

Merkblatt »Anerkennbarkeit von Kosten (Dokument wird gerade aktualisiert)«

Kapitalkostenzuschuss

dient zur Abdeckung der Fremdkapitalkosten

Regionalfördergebiete RFG

Aus regionalpolitischen Überlegungen werden bestimmte Gebiete innerhalb der Europäischen Union mit überdurchschnittlichen Förderintensitäten gefördert.
Regionalfördergebiete (grün lt. Karte) in Kärnten:
Regional-Fördergebiete

Regionalfördergebiet

Aus regionalpolitischen Überlegungen werden bestimmte Gebiete innerhalb der Europäischen Union mit überdurchschnittlichen Förderintensitäten gefördert.
Regionalfördergebiete (grün lt. Karte) in Kärnten:
Regional-Fördergebiete

EFRE


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