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KSG: »Die erste Anlaufstelle für Unternehmen in Schwierigkeiten«

Die KSG als 100%ige Tochtergesellschaft des KWF Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds ist eine unabhängige Anlaufstelle für Unternehmen in Schwierigkeiten. Sie wurde 1995 gegründet, verfügt über ein Jahresbudget von rund 2,5 Mio. EUR und betreut durchschnittlich 60 Unternehmen pro Jahr. Etwa zwei Drittel davon entwickeln sich danach positiv.

KSG-Geschäftsführerin ist KWF-Vorstand Mag. Sandra Venus*, der Aufsichtsrat wird von Mag. Josef Bramer angeführt.

Die KSG-Unterstützung beruht auf einem »Drei-Säulen-Modell«: Beratung – dazu stehen neutrale, externe Beraterinnen und Berater mit Erfahrung in Sanierungsprojekten zur Verfügung –, Management auf Zeit und finanzielle Hilfe durch zinsbegünstige Restrukturierungsdarlehen und die Übernahme von Bürgschaften durch das Land Kärnten.

»Das Hauptversäumnis von Unternehmen in Schwierigkeiten liegt in der viel zu späten Kontaktaufnahme mit der KSG und dem Nicht-Anerkennen der Krise«, so Sandra Venus. Sinkende Erträge, verspätete oder ausbleibende Investitionen, Verlust von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Liquiditätsengpässe sind Zeichen einer Krise, werden aber wie Managementfehler und falsche Strategien gerne ausgeblendet.

Ein Telefonat und in der Folge ein formloses Schreiben an die KSG genügen, um den Sanierungsprozess in Gang zu setzen. In der Folge wird mit dem Unternehmen, der KSG und der externen zur Diskretion verpflichteten Beraterin bzw. dem Berater – die unabhängige Außensicht ist extrem wichtig – ein Sanierungskonzept erstellt. Steht das Konzept, wird über die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Bei Erfüllung der erforderlichen Voraussetzungen können auch die Förderinstrumente des KWF (Restrukturierungsdarlehen) und des Landes Kärnten (Bürgschaften) eingesetzt werden.

Im Zeitraum von 2003 bis 2012 wurden Restrukturierungsdarlehen – diese unterliegen während ihrer Laufzeit einer laufenden Kontrolle durch die KSG – in der Höhe von gesamt 12,3 Mio. EUR an Unternehmen in Schwierigkeiten vergeben. Knapp drei Viertel (71,9 %) wurden bzw. werden zurückgezahlt. Dem uneinbringlichen Teil stehen die Wertschöpfung der erfolgreich restrukturierten Unternehmen und die Erhaltung von Arbeitsplätzen – alleine 2012 waren es rund 800 – gegenüber.

Die Höhe der Unterstützung und die begleitenden Förderinstrumente (Darlehen, Bürgschaften) richten sich in der Regel nach der Mitarbeiteranzahl des zu sanierenden Unternehmens, nur externe Beratungsleistungen bis zu einer Höhe von netto 2.000,- EUR unterliegen nicht diesem Kriterium. Ansonsten gilt in den Zentralräumen Klagenfurt und Villach als kritische Größe für die Gewährung von Darlehen und Bürgschaften ein Mitarbeiterstand von 25, außerhalb der Zentralräume von 15 und bei Nischenabietern – wie sie zum Beispiel spezialisierte Technologieunternehmen darstellen – von zehn bzw. in Ausnahmefällen auch darunter.

Weitere Informationen:
Mag. Sandra Venus

venus@kwf.at

(0463) 55 800-0

ETZ

Das Ziel »Europäische Territoriale Zusammenarbeit« sieht Kooperationen zwischen Projektträgerinnen und Projektträgern einzelner Regionen zweier EU-Mitgliedsstaaten als Mittel für den Zusammenhalt innerhalb der EU vor. INTERREG V ist ein Teil dieser EU-Initiative.

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