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KWF Bilanz 2011:
Industrie & Technologie als Träger des Wachstums in Kärnten

347 Mio. EUR betrug das Investitionsvolumen, das durch die 918 vom KWF geförderten Projekte der Kärntner Unternehmen ausgelöst wurde. 35,4 Mio. EUR an Förderbarwert* wurden zugesagt. Nach den »Konjunkturpaket-Jahren« 2009 und 2010 war das Jahr 2011 wieder ein »Standard-Förderjahr«. Es wurden Unternehmen mit insgesamt 15.464 bestehenden Arbeitsplätzen unterstützt. Zudem planen die geförderten Unternehmen 1.281 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zuge der Projektumsetzung einzustellen.

Dr. Erhard Juritsch (KWF Vorstand), Dr. Klaus Wutte (KWF Kuratoriumsvorsitzender) und Mag. Hans Schönegger (KWF Vorstand) präsentierten die Ergebnisse des Förderjahres 2011.
Von links nach rechts:
Mag. Hans Schönegger (KWF Vorstand), Dr. Klaus Wutte (KWF Kuratoriumsvorsitzender) und Dr. Erhard Juritsch* (KWF Vorstand) präsentierten die Ergebnisse des Förderjahres 2011.
Bild (Foto Fritz Press, www.fritzpress.net, Abdruck honorarfrei) in hoher Auflösung herunterladen (JPG, 1 MB)

Das Förderjahr 2011 stand noch im Zeichen des ausgelaufenen »Konjunkturpaket Kärnten 2009-2010«. Darin enthalten waren die Förderaktionen »Konjunkturbonus«, »Investitionskostenbezogene Lohnkostenförderung«, »Tourismus-Qualitätsoffensive« und die Adaptierung des Programms »Kleinstunternehmen*«. Innerhalb dieser Förderaktionen wurden 2011 noch 505 Förderanträge mit einem Barwert* von insgesamt 3,3 Mio. EUR genehmigt.

Entsprechend der Kärntner Wirtschaftsstruktur richtet sich das Förderangebot des KWF primär an Kleinst-*, Klein- und Mittelunternehmen* (KMU*): Mit rund 18 Mio. EUR entfielen mehr als zwei Drittel des Förderbarwert*s – bezogen auf Einzelunternehmen – auf diese Unternehmensgröße, wenngleich auch die Großunternehmen* im Jahr 2011 überdurchschnittlich stark gefördert wurden. Sektoral konnte sich erstmals nach dem Sonderförderjahr 2006 (Vorziehinvestitionen durch das Auslaufen der EU-Programmperiode 2000-2006) wieder die Industrie in Bezug auf Förderbarwert* und Investitionsvolumen die Spitzenposition sichern.

Über den im Jahr 1999 beim KWF eingerichteten »Technologiefonds Kärnten« wurden seit seinem Bestehen rund 210 Mio. EUR in die Entwicklung Kärntens als Hightech-Standort investiert. Das dadurch ausgelöste Investitionsvolumen seitens der Unternehmen zur Modernisierung Kärntens beträgt 2,3 Mrd. EUR. Der insbesondere auf die Steigerung der Innovationsfähigkeit der Kärntner Wirtschaft abzielende Fonds konnte 2011 bei 88 Projekten 15,7 Mio. EUR der Mittel binden (+ 20 % im 4-Jahres-Vergleich), wodurch 8.796 Arbeitsplätze gesichert und 188 neu geschaffen wurden beziehungsweise werden.

Bei der »Akquisition« von Bundesfördermittel konnte Kärnten trotz verschärfter Rahmenbedingungen leicht zulegen: Die insgesamt 28,8 Mio. EUR bedeuten ein Plus von 7 % zum Vorjahr.

Weitere Informationen:
Barwert | Subventionsäquivalent

Das EU-Wettbewerbsrecht verlangt die Umrechnung jeder Förderung in ihren Wert bezogen auf den Zeitpunkt des Beginns des geförderten Projekts. Dieser rechnerische Wert heißt Förderbarwert oder (Brutto) Subventionsäquivalent. Ein Zuschuss hat einen Förderbarwert von 100%. Bei geförderten Krediten und|oder Haftungen wird der Zinsvorteil gegenüber den marktüblichen Konditionen in einen Barwert umgerechnet (im Wege der Abzinsung ermittelter Gegenwartswert der Förderung).

ETZ

Das Ziel »Europäische Territoriale Zusammenarbeit« sieht Kooperationen zwischen Projektträgerinnen und Projektträgern einzelner Regionen zweier EU-Mitgliedsstaaten als Mittel für den Zusammenhalt innerhalb der EU vor. INTERREG V ist ein Teil dieser EU-Initiative.

Förderbarwert

Das EU-Wettbewerbsrecht verlangt die Umrechnung jeder Förderung in ihren Wert bezogen auf den Zeitpunkt des Beginns des geförderten Projekts. Dieser rechnerische Wert heißt Förderbarwert oder (Brutto) Subventionsäquivalent. Ein Zuschuss hat einen Förderbarwert von 100%. Bei geförderten Krediten und|oder Haftungen wird der Zinsvorteil gegenüber den marktüblichen Konditionen in einen Barwert umgerechnet (im Wege der Abzinsung ermittelter Gegenwartswert der Förderung).

Dr. Erhard Juritsch

juritsch@kwf.at

(0463) 55 800-0

Kleinstunternehmen

bis 9 Mitarbeiter und bis 2 Mio. EUR Bilanzsumme oder Umsatz
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Kleinstunternehmen

bis 9 Mitarbeiter und bis 2 Mio. EUR Bilanzsumme oder Umsatz
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KMU:
Kleine und Mittlere Unternehmen
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Großunternehmen

Ist ein Unternehmen, das mehr als 249 Mitarbeiter beschäftigt und eine Bilanzsumme über 43 Mio. EUR oder einen Umsatz über 50 Mio. EUR aufweist.

Klein- und Mittelunternehmen

10 bis 249 Mitarbeiter und bis 43 Mio. EUR Bilanzsumme oder bis 50 Mio. EUR Umsatz
weitere Informationen über KMU

ESF

= Europäischer Sozialfonds. Der ESF stellt Finanzierungshilfen für Projekte in den Bereichen Beschäftigung (Schwerpunkt im Bereich der Gleichstellung und ältere Beschäftigte), Armutsbekämpfung (»working poor«) sowie Bildung und Lebenslanges Lernen zur Verfügung.
Die Website des ESF besuchen.

EFRE


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