Völkermarkter Ring 21-23
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Austria

T (+43-463) 55 800-0
F (+43-463) 55 800-22

www.kwf.at
Suche
Es gibt Lösungen
 
Startseite   |  Services   |  Presse und Neuigkeiten  | KWF-Bilanz 2013

KWF Bilanz 2013:
Kärntens Unternehmen investieren 424 Mio. EUR und erhalten 50 Mio. EUR an Förderungen

424,1 Mio. EUR beträgt das Investitionsvolumen, das durch die 648 vom KWF geförderten Projekte der Kärntner Unternehmen ausgelöst wird. 49,6 Mio. EUR an Förderbarwert* wurden genehmigt, 14.617 bestehende Arbeitsplätze werden dadurch abgesichert und 1.640 planen die Unternehmen im Zuge ihrer Investitionsprojekte zu schaffen.

Der KWF-Vorstand von links nach rechts: Mag. Sandra Venus und Mag. Sabrina Schütz-Oberländer präsentierten die Ergebnisse des Förderjahres 2013. (Foto Fritz Press, www.fritzpress.net, Abdruck honorarfrei)
Der KWF-Vorstand von links nach rechts:
Mag. Sandra Venus* und Mag. Sabrina Schütz-Oberländer präsentierten die Ergebnisse des Förderjahres 2013.
Bild in hoher Auflösung herunterladen (JPG, 845 KB)
(Foto Fritz Press, www.fritzpress.net, Abdruck honorarfrei)

Mit 437 Förderfällen entfielen über zwei Drittel aller Förderfälle auf das Geschäftsfeld »Beratung und Basisförderung«, das nach dem Auslaufen der Konjunkturpakete mit insgesamt 3,5 Mio. EUR an Förderungen deutlich weniger Mittel binden konnte. Gemessen am Förderbarwert* und getragen durch zwei Großprojekte war das Geschäftsfeld »Technologiefonds Kärnten« mit 27,0 Mio. EUR die dominierende Förderschiene des KWF. Auch das Geschäftsfeld »Infrastruktur und Regionalentwicklung« spielte mit 13,6 Mio. EUR eine zentrale Rolle im Fördergeschehen. Das Geschäftsfeld »Unternehmensgründung und Betriebsansiedlung« lag mit einer Summe von 4,5 Mio. EUR an Förderungen in etwa im langjährigen Vergleich. Auf das Geschäftsfeld »Restrukturierung und Rettungsbeihilfen« entfielen mit sechs Fällen 2 % der Fördermittel (1,0 Mio. EUR).

Entsprechend der Kärntner Wirtschaftsstruktur richtet sich das Förderangebot des KWF primär an KMU*. 599 Förderfälle (92 %) entfielen 2013 auf diese Unternehmenskategorie, die mit 17,7 Mio. EUR knapp die Hälfte des Förderbarwert*s - bezogen auf Einzelunternehmen - binden konnte. Bedingt durch zwei Großprojekte mit einem Barwert* von insgesamt 20,2 Mio. EUR (u. a. »Lakeside Park 2.0«) wurden im abgelaufenen Jahr Großunternehmen* und der Bereich »Sonstige« überdurchschnittlich stark gefördert. Es wurden 13 Großunternehmen* mit insgesamt 18,7 Mio. EUR unterstützt. Umgerechnet beträgt die Förderung je Arbeitsplatz bei Großunternehmen* 2.656,- EUR (bei Kleinst-* 3.819,- EUR, bei Klein- 4.957,- EUR und bei Mittelunternehmen 934 EUR).

Sektoral konnten Kärntens Industriebetriebe, die in 56 Fällen mit 310 Mio. EUR für knapp drei Viertel des Investitionsvolumens sorgten, 54 % der Fördermittel (26,7 Mio. EUR) binden. Der Sektor »Sonstige«, unter dem das Projekt »Lakeside Park 2.0« fällt, konnte in 157 Fällen 32 % der Mittel (16,0 Mio. EUR) beanspruchen, gefolgt vom Gewerbe (259 Fälle | 4,4 Mio. EUR bzw. 9 % der Mittel) und dem 2013 - bedingt durch das Auslaufen der Tourismus-Qualitätsoffensive im Jahr 2012 - schwächeren Bereich Tourismus (128 Fälle | 2,0 Mio. EUR bzw. 4 %). Auf den Handel entfielen in 48 Fällen 0,4 Mio. EUR bzw. knapp 1 % der Fördermittel.

Über den im Jahr 1999 beim KWF eingerichteten »Technologiefonds Kärnten« wurden seit seinem Bestehen rund 254 Mio. EUR in die Entwicklung Kärntens als Hightech-Standort investiert. Das dadurch ausgelöste Investitionsvolumen seitens der Unternehmen zur Modernisierung Kärntens beträgt 2,7 Mrd. EUR. Die Maßnahmen zeigen Wirkung, konnte sich Kärnten im abgelaufenen Jahr mit einer F&E-Quote von 2,8 % des BIP wieder Rang 3 im Bundesländerranking zurückerobern.

Bei der Akquisition von Bundesfördermittel konnten die sehr guten Werte aus dem Vorjahr (35,7 Mio. EUR) nicht ganz erreicht werden: Die insgesamt 30,2 Mio. EUR im Jahr 2013 bedeuten ein Minus von rund 15 %.

Im Bereich der EU-Fördermittel konnten im Rahmen des Ziel 2-Pro-gramms Teil »EFRE* Regionale Wettbewerbsfähigkeit 2007-2013« bis Jahresende insgesamt 237 Projekte (Gesamtinvestitionsvolumen 799,0 Mio. EUR) mit 64,4 Mio. EUR an EU- und 71,8 Mio. EUR an nationalen Fördermitteln genehmigt werden. Ebenfalls erfreulich ist der Projektgenehmigungsstand von jeweils 100 % bei den grenzüberschreitenden Projekten (»Europäische Territoriale Kooperation INTERREG IV 2007-2013«) zwischen Österreich-Slowenien und Österreich-Italien.

Ausblick: siehe Presseinformation vom 28. März 2014

Weitere Informationen:
Ansprechpartner:

Fritz Lange
lange@kwf.at
(0463) 55 800-37

Barwert | Subventionsäquivalent

Das EU-Wettbewerbsrecht verlangt die Umrechnung jeder Förderung in ihren Wert bezogen auf den Zeitpunkt des Beginns des geförderten Projekts. Dieser rechnerische Wert heißt Förderbarwert oder (Brutto) Subventionsäquivalent. Ein Zuschuss hat einen Förderbarwert von 100%. Bei geförderten Krediten und|oder Haftungen wird der Zinsvorteil gegenüber den marktüblichen Konditionen in einen Barwert umgerechnet (im Wege der Abzinsung ermittelter Gegenwartswert der Förderung).

Förderbarwert

Das EU-Wettbewerbsrecht verlangt die Umrechnung jeder Förderung in ihren Wert bezogen auf den Zeitpunkt des Beginns des geförderten Projekts. Dieser rechnerische Wert heißt Förderbarwert oder (Brutto) Subventionsäquivalent. Ein Zuschuss hat einen Förderbarwert von 100%. Bei geförderten Krediten und|oder Haftungen wird der Zinsvorteil gegenüber den marktüblichen Konditionen in einen Barwert umgerechnet (im Wege der Abzinsung ermittelter Gegenwartswert der Förderung).

Mag. Sandra Venus

venus@kwf.at

(0463) 55 800-0

Kleinstunternehmen

bis 9 Mitarbeiter und bis 2 Mio. EUR Bilanzsumme oder Umsatz
weitere Informationen über KMU

KMU:
Kleine und Mittlere Unternehmen
Genauere Beschreibung dazu lesen

Großunternehmen

Ist ein Unternehmen, das mehr als 249 Mitarbeiter beschäftigt und eine Bilanzsumme über 43 Mio. EUR oder einen Umsatz über 50 Mio. EUR aufweist.

ESF

= Europäischer Sozialfonds. Der ESF stellt Finanzierungshilfen für Projekte in den Bereichen Beschäftigung (Schwerpunkt im Bereich der Gleichstellung und ältere Beschäftigte), Armutsbekämpfung (»working poor«) sowie Bildung und Lebenslanges Lernen zur Verfügung.
Die Website des ESF besuchen.

EFRE

Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung. Der EFRE zielt darauf ab, den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt in Europa zu fördern und die Unterschiede im Entwicklungsstand der Regionen zu verringern. Die Ziele des EFRE 2014-2020 sind »Investitionen in Wachstum und Beschäftigung« und »Europäische Territoriale Zusammenarbeit«. Die EU-Förderungen in diesen beiden Zielen werden in Operationellen Programmen festgelegt.

EFRE


ok