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KWF Bilanz 2014:
Kärntens Unternehmen investieren 271 Mio. EUR, das KWF-Fördervolumen beträgt 27 Mio. EUR

Auf einen Blick:
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    685 Förderanträge wurden genehmigt, 808 Arbeitsplätze planen die geförderten Unternehmen neu zu schaffen, 16.206 Arbeitsplätze konnten abgesichert werden
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    Das durchschnittliche Investitionsvolumen betrug 395.928,– EUR, die durchschnittliche Förderung je Förderfall 37.668,– EUR
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    94 % aller Förderfälle betrafen KMU*, die mit 22,2 Mio. EUR 86 % der Fördermittel binden konnten
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    Über den Technologiefonds Kärnten wurden seit 1999 264,5 Mio. EUR in die Entwicklung Kärntens als Hightech-Standort investiert – das dadurch ausgelöste Investitionsvolumen beläuft sich auf 2,8 Mrd. EUR.
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    Vom Investitions- und Fördervolumen her lag der Tourismus vor der Industrie
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    30,7 Mio. EUR kamen über die Bundesförderstellen Projekten von Kärntner Unternehmen zusätzlich zugute (+ 1,7 % gegenüber 2013)
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    Mit einer Zunahme von 4,9 % weist Kärnten die größte Dynamik im Bereich der Unternehmensgründungen – es gab 2.613 Gründungen – im Bundesländervergleich auf, zudem waren die Insolvenzen (378 Meldungen) rückläufig (- 10 %).
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    Land Kärnten: Förderungszusagen- und Auszahlungsstopp nach abgeschlossener Finanzierungsvereinbarung mit OeBFA* aufgehoben

Der KWF-Vorstand von links nach rechts: Mag. Sandra Venus und Dr. Erhard Juritsch präsentierten die Ergebnisse des Förderjahres 2014. Bild in hoher Auflösung herunterladen (JPG, 845 KB) (Foto Fritz Press, www.fritzpress.net, Abdruck honorarfrei)
Der KWF-Vorstand von links nach rechts: Mag. Sandra Venus* und Dr. Erhard Juritsch* präsentierten die Ergebnisse des Förderjahres 2014.
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(Foto Fritz Press, www.fritzpress.net, Abdruck honorarfrei)

Im Detail:
271,2 Mio. EUR beträgt das Investitionsvolumen, das durch die 685 vom KWF geförderten Projekte der Kärntner Unternehmen ausgelöst wird. 25,8 Mio. EUR an Förderbarwert* wurden genehmigt. 16.206 bestehende Arbeitsplätze werden dadurch abgesichert und 808 planen die Unternehmen im Zuge ihrer Investitionsprojekte zu schaffen.

Der insbesondere auf die Steigerung der Innovationsfähigkeit der Kärntner Wirtschaft abzielende Technologiefonds Kärnten wies 2014 einen Förderbarwert* von 10,7 Mio. EUR für insgesamt 106 Fälle auf und konnte knapp 42 % der Fördermittel binden. Über den 1999 ins Leben gerufenen Fonds wurden seit seinem Bestehen 264,5 Mio. EUR in die Entwicklung Kärntens als Hightech-Standort investiert, wodurch ein Investitionsvolumen von 2,8 Mrd. EUR ausgelöst wurde. Auf das Geschäftsfeld Infrastruktur und Regionalentwicklung entfielen mit 7,5 Mio. EUR in 29 Fällen 29 % der Fördermittel. Der Bereich Beratung und Basisförderung, in den auch die Kleinstunternehmerförderung fällt, konnte mit 5,4 Mio. EUR gut ein Fünftel (21 %) der Mittel binden (+ 56 % gegenüber 2013).

Die Betrachtung der Sektoren zeigt, dass die meisten Fälle (307 beziehungsweise 45 %) auf das Gewerbe entfielen. Danach folgen der Tourismus (158 Fälle | 23 %), Sonstige (115 | 17 %), die Industrie (54 Fälle | 8 %) und der Handel (51 Fälle | 7 %). Das größte Investitionsvolumen geht mit 81,6 Mio. EUR vom Tourismus aus, der 6,7 Mio. EUR der Fördermittel binden konnte. Knapp dahinter der Industriesektor mit 71,8 Mio. EUR an Investitionen und 6,0 Mio. EUR an Fördermitteln und der Sektor Sonstige (CTR, EAK, HTC Villach, Kompetenzzentrum Holz, etc.) mit Investitionen im Gesamtausmaß von 62 Mio. EUR, jedoch mit dem höchsten Förderbarwert* (8,5 Mio. EUR) bedingt durch die höheren Fördermöglichkeiten im Bereich F&E – Kärnten rangiert mit einer F&E-Quote von 2,8 % ex aequo mit Tirol auf Rang 3 im Bundesländervergleich – und im Bereich der Betriebsansiedlungen.

Der KWF-Vorstand von links nach rechts: Mag. Sandra Venus und Dr. Erhard Juritsch präsentierten den Jahresbericht 2014. Bild in hoher Auflösung herunterladen (JPG, 1.1 MB) (Foto Fritz Press, www.fritzpress.net, Abdruck honorarfrei)
Der KWF-Vorstand von links nach rechts: Mag. Sandra Venus* und Dr. Erhard Juritsch* präsentierten den Jahresbericht 2014.
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(Foto Fritz Press, www.fritzpress.net, Abdruck honorarfrei)

Entsprechend der Kärntner Wirtschaftsstruktur richtet sich das Förderangebot des KWF primär an KMU*. In Bezug auf die Gesamtaktivitäten des KWF entfallen 643 Förderfälle (94 %) auf diese Unternehmenskategorie, die 86 % der gesamten Fördermittel (22,2 Mio. eur) vereinnahmen konnte. 2014 wurden Großunternehmen* in neun Fällen mit insgesamt 1,9 Mio. EUR unterstützt – umgelegt auf die Ist-Arbeitsplätze entspricht dies einer Förderung je Arbeitsplatz von 248,– EUR. Bei Mittelunternehmen beläuft sich die Förderung je Arbeitsplatz auf 1.509,– EUR, bei Klein- auf 4.089,– EUR und bei Kleinstunternehmen* auf 4.905,– EUR.

Über die Bundesförderstellen FFG*, Kommunalkredit, aws und ÖHT* konnten zusätzlich 30,7 Mio. EUR für Projekte von Kärntner Unternehmen gewonnen werden, ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr (+ 1,7 %).

Das Gründungsgeschehen ist einer der zentralen Treiber der wirtschaftlichen und strukturellen Entwicklung einer Region. Seit 2009 weist Kärnten diesbezüglich einen durchwegs positiven Trend auf und konnte 2014 mit 2.613 Gründungen und einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 4,9 % den höchsten Wert aller Bundesländer aufweisen. Gründer und Jungunternehmer spielen im Förderportfolio des KWF eine bedeutende Rolle.

Erfreulich sind auch die Rückgänge bei den Insolvenzen (378 Fälle | - 10 %) und den damit verbundenen Passiva (303 Mio. EUR | - 5,6 %).

Ausblick: siehe Presseinformation vom 17. Juni 2015

Weitere Informationen:
Ansprechpartner:

Fritz Lange
lange@kwf.at
(0463) 55 800-37

KMU:
Kleine und Mittlere Unternehmen
Genauere Beschreibung dazu lesen

ESF

= Europäischer Sozialfonds. Der ESF stellt Finanzierungshilfen für Projekte in den Bereichen Beschäftigung (Schwerpunkt im Bereich der Gleichstellung und ältere Beschäftigte), Armutsbekämpfung (»working poor«) sowie Bildung und Lebenslanges Lernen zur Verfügung.
Die Website des ESF besuchen.

Mag. Sandra Venus

venus@kwf.at

(0463) 55 800-0

Dr. Erhard Juritsch

juritsch@kwf.at

(0463) 55 800-0

Barwert | Subventionsäquivalent

Das EU-Wettbewerbsrecht verlangt die Umrechnung jeder Förderung in ihren Wert bezogen auf den Zeitpunkt des Beginns des geförderten Projekts. Dieser rechnerische Wert heißt Förderbarwert oder (Brutto) Subventionsäquivalent. Ein Zuschuss hat einen Förderbarwert von 100%. Bei geförderten Krediten und|oder Haftungen wird der Zinsvorteil gegenüber den marktüblichen Konditionen in einen Barwert umgerechnet (im Wege der Abzinsung ermittelter Gegenwartswert der Förderung).

Förderbarwert

Das EU-Wettbewerbsrecht verlangt die Umrechnung jeder Förderung in ihren Wert bezogen auf den Zeitpunkt des Beginns des geförderten Projekts. Dieser rechnerische Wert heißt Förderbarwert oder (Brutto) Subventionsäquivalent. Ein Zuschuss hat einen Förderbarwert von 100%. Bei geförderten Krediten und|oder Haftungen wird der Zinsvorteil gegenüber den marktüblichen Konditionen in einen Barwert umgerechnet (im Wege der Abzinsung ermittelter Gegenwartswert der Förderung).

Kleinstunternehmen

bis 9 Mitarbeiter und bis 2 Mio. EUR Bilanzsumme oder Umsatz
weitere Informationen über KMU

Großunternehmen

Ist ein Unternehmen, das mehr als 249 Mitarbeiter beschäftigt und eine Bilanzsumme über 43 Mio. EUR oder einen Umsatz über 50 Mio. EUR aufweist.

aws Austria Wirtschaftsservice GmbH
Weitere Informationen:

aws- Internetauftritt

ÖHT Österreichische Hotel- und Tourismusbank GmbH
Weitere Informationen:

ÖHT- Internetauftritt

FFG Österreichische Forschungs-
förderungsgesellschaft m.b.H.
Weitere Informationen:

FFG- Internetauftritt

EFRE


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