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KWF Bilanz 2015:
Konstante Anzahl an Förderfällen -
Rückgang beim Investitionsvolumen!

Auf einen Blick:
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    717 Förderfälle wurden genehmigt, 666 Arbeitsplätze planen die geförderten Unternehmen neu zu schaffen, 8.929 Arbeitsplätze konnten abgesichert werden.
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    Das durchschnittliche Investitionsvolumen betrug 166.228,– EUR, das durchschnittliche Fördervolumen je Förderfall 20.866,– EUR.
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    95 % aller Förderfälle betrafen KMU*, die mit 9,8 Mio. EUR 65 % der Fördermittel binden konnten.
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    Über den Technologiefonds Kärnten wurden 71 Projekte mit einem Fördervolumen von 5,0 Mio. EUR genehmigt – das dadurch ausgelöste Investitionsvolumen beträgt 32,4 Mio. EUR.
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    Mit 52,3 Mio. EUR investierte die Industrie am meisten, gefolgt von den Gewerbe- (36,3 Mio. EUR) und Tourismusbetrieben (21,3 Mio. EUR).
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    21,5 Mio. EUR kamen über die Bundesförderstellen den Projekten von Kärntner Unternehmen zusätzlich zugute.
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    Mit 2.667 (vorläufige Zahl) Unternehmensgründungen konnte das gute Vorjahresergebnis (2.573) um + 3,7 % übertroffen werden. Auf je 1.000 Einwohner entfallen 4,8 Neugründungen. Damit liegt die Gründungsintensität knapp über dem Österreichschnitt (4,6).
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    Die Insolvenzen (366 Meldungen) sind weiter rückläufig (- 3,2 %), der niedrigste Stand seit 2002. Die Passiva von 169 Mio. EUR sind der niedrigste Wert seit 2007.
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    Rückblickend war das Jahr 2015 durch Unsicherheiten, Verzögerungen und Instabilität geprägt.

Der KWF-Vorstand von links nach rechts: Mag. Sandra Venus und Dr. Erhard Juritsch präsentierten die Ergebnisse des Förderjahres 2015. Bild in hoher Auflösung herunterladen (JPG, 845 KB) (Foto Fritz Press, www.fritzpress.net, Abdruck honorarfrei)
Der KWF-Vorstand von links nach rechts: Mag. Sandra Venus* und Dr. Erhard Juritsch* präsentierten die Ergebnisse des Förderjahres 2015.
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(Foto Fritz Press, www.fritzpress.net, Abdruck honorarfrei)

Im Detail:
119,2 Mio. EUR beträgt das Investitionsvolumen, das durch die 717 vom KWF geförderten Projekte der Kärntner Unternehmen ausgelöst wird. 15,0 Mio. EUR an Fördervolumen wurden genehmigt. 8.929 bestehende Arbeitsplätze konnten dadurch abgesichert werden und 666 planen die Unternehmen im Zuge ihrer Investitionsprojekte neu zu schaffen.

Der insbesondere auf die Steigerung der Innovationsfähigkeit der Kärntner Wirtschaft abzielende »Technologiefonds Kärnten« wies 2015 ein Fördervolumen von 5,0 Mio. EUR für insgesamt 71 Fälle auf und konnte ein Drittel der Fördermittel binden. Über den 1999 ins Leben gerufenen Fonds wurden seit seinem Bestehen 282,7 Mio. EUR in die Entwicklung Kärntens als Hightech-Standort investiert, wodurch ein Investitionsvolumen von 2,8 Mrd. EUR ausgelöst wurde. Auf das Geschäftsfeld »Infrastruktur und Regionalentwicklung« entfielen mit 3,6 Mio. EUR in 38 Fällen 24,2 % der Fördermittel. Der Bereich »Unternehmensgründung | Betriebsansiedlung« konnte mit 2,4 Mio. EUR gut ein Sechstel (16,3 %) der Mittel binden. 2,2 Mio. EUR bzw. 14,9 % des Fördervolumens entfielen in 413 Fällen auf das Geschäftsfeld »Beratung | Basisförderung«.

Tabelle: Förderungen 2015 nach Sektoren (PDF, 688 KB)
Tabelle: Förderungen 2015 nach Sektoren (PDF, 688 KB)

Die Betrachtung der Sektoren zeigt, dass wie im Vorjahr die meisten Fälle (397 beziehungsweise 55,4 %) auf das Gewerbe entfielen. Danach folgen der Tourismus (132 Fälle | 18,4 %), Sonstige (72 | 10,0 %), der Handel (69 Fälle | 9,6 %) und die Industrie (47 Fälle | 6,6 %). Das größte Investitionsvolumen geht mit 52,3 Mio. EUR von der Industrie aus, die mit 4,6 Mio. EUR 31,0 % der Fördermittel (Fördervolumen) binden konnte. Dahinter folgt der Gewerbesektor mit 36,3 Mio. EUR an Investitionen und 4,9 Mio. EUR an Fördermitteln (32,7 %) und der Sektor Tourismus mit Investitionen in der Höhe von 21,3 Mio. EUR und 1,7 Mio. EUR an Fördermittel (11,6 %).

Tabelle: Förderungen 2015 nach Unternehmensgrößen (PDF, 689 KB)
Tabelle: Förderungen 2015 nach Unternehmensgrößen (PDF, 689 KB)

Entsprechend der Kärntner Wirtschaftsstruktur richtet sich das Förderangebot des KWF primär an KMU*. In Bezug auf die Gesamtaktivitäten des KWF entfallen 679 Förderfälle (94,7 %) auf diese Unternehmenskategorie, die zwei Drittel der gesamten Fördermittel (9,8 Mio. EUR) vereinnahmen konnte. 2015 wurden Großunternehmen* in 23 Fällen mit insgesamt 1,9 Mio. EUR unterstützt – umgelegt auf die Ist-Arbeitsplätze entspricht dies einer Förderung je Arbeitsplatz von 390,– EUR. Bei Mittelunternehmen beläuft sich die Förderung je Arbeitsplatz auf 1.307,– EUR, bei Klein- auf 2.083,– EUR und bei Kleinstunternehmen* auf 4.735,– EUR.

Über die Bundesförderstellen FFG*, AWS*, KPC* und ÖHT* konnten zusätzlich 21,5 Mio. EUR für Projekte von Kärntner Unternehmen gewonnen werden.

Der KWF-Vorstand von links nach rechts: Mag. Sandra Venus und Dr. Erhard Juritsch präsentierten den Jahresbericht 2015.  Bild in hoher Auflösung herunterladen (JPG, 1,1 MB)  (Foto Fritz Press, www.fritzpress.net, Abdruck honorarfrei)
Der KWF-Vorstand von links nach rechts: Mag. Sandra Venus* und Dr. Erhard Juritsch* präsentierten den Jahresbericht 2015.
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(Foto Fritz Press, www.fritzpress.net, Abdruck honorarfrei)

Rückblickend ist zum Jahr 2015 festzuhalten, dass neben der allgemeinen konjunkturellen Situation und die dadurch sehr zurückhaltenden Investitions- und Forschungsaktivitäten auch die durch das Sparverhalten im öffentlichen Bereich geringeren Auftragserwartungen der Kärntner Unternehmen eine Rolle spielten, sodass Projekte nur im dringend notwendigen Ausmaß umgesetzt wurden.

Ausblick: Nach den im letzten Jahr erfolgten intensiven Abstimmungsarbeiten mit den Stakeholdern des Landes und den Bundesförderstellen in Bezug auf die neuen bis 2020 gültigen KWF Förderprogramme sind wir überzeugt, den Kärntner Unternehmen in der aktuellen Förderperiode ein attraktives Förderportfolio anbieten zu können. Die KWF Aktivitäten verfolgen prioritär drei Schwerpunktthemen:
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    Wachstum und Beschäftigung (Arbeitsmarkt)
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    Forschung & Entwicklung (Technologiestandort)
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    Gründungen (Kärntner Manifest für Gründungskultur)

Im Fokus des KWF steht auch die Finanzierung von Projekten und Unternehmen. Der schwierige Zutritt für KMU* zum Kapitalmarkt wird durch geschickte Kombinationen aus Bundeshaftungen, geförderten Darlehen, KWF Förderungen und privaten Finanzierungen (Gesellschafterdarlehen, Venture Capital, Crowdfunding) unterstützt. Mit den KWF Programmen »Beteiligungsfinanzierung« und »Stabilisierung von Unternehmen« sollen die Stabilität, Rentabilität und Liquidität verbessert und mit dem BABEG Venture Fonds II die Kapitaldecke gestärkt werden.

Neben der Forcierung von Kooperationen wie jener mit der ÖHT*, wo Bundes- und Landesfördermaßnahmen perfekt zusammenspielen und als »Best-Practice-Beispiel« in Österreich gelten, werden das aktive Zugehen auf Kunden und Multiplikatoren sowie die Forcierung von Unterneh-mensbesuchen wesentliche Aufgabenschwerpunkte des KWF im Jahr 2016 sein.

Der KWF blickt mit Optimismus den zukünftigen Herausforderungen entgegen und bedankt sich bei seinen Kunden und Geschäftspartnern für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit*.

Weitere Informationen:
Ansprechpartner:

Fritz Lange
lange@kwf.at
(0463) 55 800-37

KMU:
Kleine und Mittlere Unternehmen
Genauere Beschreibung dazu lesen

ESF

= Europäischer Sozialfonds. Der ESF stellt Finanzierungshilfen für Projekte in den Bereichen Beschäftigung (Schwerpunkt im Bereich der Gleichstellung und ältere Beschäftigte), Armutsbekämpfung (»working poor«) sowie Bildung und Lebenslanges Lernen zur Verfügung.
Die Website des ESF besuchen.

Mag. Sandra Venus

venus@kwf.at

(0463) 55 800-0

Dr. Erhard Juritsch

juritsch@kwf.at

(0463) 55 800-0

Kleinstunternehmen

bis 9 Mitarbeiter und bis 2 Mio. EUR Bilanzsumme oder Umsatz
weitere Informationen über KMU

Großunternehmen

Ist ein Unternehmen, das mehr als 249 Mitarbeiter beschäftigt und eine Bilanzsumme über 43 Mio. EUR oder einen Umsatz über 50 Mio. EUR aufweist.

aws Austria Wirtschaftsservice GmbH
Weitere Informationen:

aws- Internetauftritt

KPC Kommunalcredit Public Consulting GmbH
Weitere Informationen:

KPC-Internetauftritt

ÖHT Österreichische Hotel- und Tourismusbank GmbH
Weitere Informationen:

ÖHT- Internetauftritt

FFG Österreichische Forschungs-
förderungsgesellschaft m.b.H.
Weitere Informationen:

FFG- Internetauftritt

ETZ

Das Ziel »Europäische Territoriale Zusammenarbeit« sieht Kooperationen zwischen Projektträgerinnen und Projektträgern einzelner Regionen zweier EU-Mitgliedsstaaten als Mittel für den Zusammenhalt innerhalb der EU vor. INTERREG V ist ein Teil dieser EU-Initiative.

Zusammenarbeit mit einem Unternehmen, einer Forschungseinrichtung oder einer anderen Struktur.
EFRE


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