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KWF: »Konjunkturerholung setzt sich fort! | Exportförderung beschlossen«

In der heutigen KWF-Kuratoriumssitzung wurden zehn Förderungsanträge, eine Umstrukturierungsbeihilfe und zwei Abänderungsanträge vom fünfköpfigen KWF-Kuratorium unter Vorsitz von Dr. Klaus Wutte einstimmig beschlossen. »Erfreulich, dass sich die zu Jahresbeginn abzeichnende Konjunkturerholung weiter fortsetzt«, so der Kuratoriumsvorsitzende.

Die eingereichten und heute genehmigten Projekte werden ein Investitionsvolumen von rund 40 Mio. EUR auslösen. Das Gesamtfördervolumen beläuft sich auf 5,2 Mio. EUR, wovon 0,8 Mio. EUR aus EU-EFRE*-Mitteln beigesteuert werden. Durch die Investitionen der Unternehmen werden 610 bestehende Arbeitsplätze gesichert und 102 neue geschaffen.

Beim Investitionsvolumen gab es diesmal ein »Kopf an Kopf«-Rennen zwischen Industrie und Tourismus: zwei Industrieprojekten mit Projektkosten von knapp 15 Mio. EUR standen fünf Tourismusprojekte mit einem Investitionsvolumen von rund 14 Mio. EUR gegenüber. Der Industriesektor sichert mit seinen Investitionen 291 bestehende Arbeitsplätze und plant, 32 neue Mitarbeiter einzustellen. Die Touristiker sichern mit ihren Projekten 216 Jobs und schaffen zudem 57 neue. Besonders erfreulich: Der Neustart und die Neueröffnung von zwei Tourismusbetrieben mit zusammen 46 neuen Arbeitsplätzen.

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Fortführung der Exportförderung »Internationalisierung für KMU*«, die per 31.12.2009 ausgelaufen war. Sie wurde in der heutigen Sitzung bis 31. Dezember 2011 verlängert. Zielgruppe der Förderung sind Kleine und Mittlere Unternehmen* aus den Bereichen Gewerbe, Industrie oder produktionsnahe Dienstleistung.

Gefördert werden exportorientierte Publikationen, die Teilnahme an internationalen Messen und Ausstellungen sowie Beratungsleistungen im Zuge der Internationalisierung. Der maximale Zuschuss je Unternehmen ist mit 7.000,- EUR begrenzt. Die Förderabwicklung, die zuvor bei der Wirtschaftskammer lag, erfolgt nun über den KWF. Für Anträge, die bis 31. Juli 2010 beim KWF einlangen, können die Kosten ab 1. Jänner 2010 sogar noch rückwirkend anerkannt werden. »Eine wesentliche Hilfestellung und ein wichtiger Impuls für die exportorientierte Kärntner Wirtschaft«, so Klaus Wutte abschließend.

Weitere Informationen:
ETZ

Das Ziel »Europäische Territoriale Zusammenarbeit« sieht Kooperationen zwischen Projektträgerinnen und Projektträgern einzelner Regionen zweier EU-Mitgliedsstaaten als Mittel für den Zusammenhalt innerhalb der EU vor. INTERREG V ist ein Teil dieser EU-Initiative.

EFRE

Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung. Der EFRE zielt darauf ab, den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt in Europa zu fördern und die Unterschiede im Entwicklungsstand der Regionen zu verringern. Die Ziele des EFRE 2014-2020 sind »Investitionen in Wachstum und Beschäftigung« und »Europäische Territoriale Zusammenarbeit«. Die EU-Förderungen in diesen beiden Zielen werden in Operationellen Programmen festgelegt.

KMU:
Kleine und Mittlere Unternehmen
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Mittlere Unternehmen

50 bis 249 Mitarbeiter und bis 43 Mio. EUR Bilanzsumme oder bis 50 Mio. EUR Umsatz
weitere Informationen über KMU

EFRE


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