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KWF: Martinz - Er, der es eigentlich wissen müsste?

KWF-Reaktion zur OTS-Aussendung 208 »KWF-Jahresbericht wirft viele Fragen auf« von LR Dr. Josef Martinz vom 8. April 2010.

Dr. Josef Martinz, promovierter Absolvent der Wirtschaftsuniversität Wien, Wirtschaftslandesrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Kärntner Landesholding müsste es als Unternehmer und Politiker eigentlich wissen.

Er müsste eigentlich wissen, was ein Förderfall ist und wie grenzüberschreitende EU-Projekte funktionieren und wie viel Zeit diese tatsächlich in Anspruch nehmen.

Er müsste eigentlich wissen, welche Betriebe durch ihre Exportaktivitäten zusätzliche Wertschöpfung generieren und neue Arbeitsplätze schaffen.

Er müsste eigentlich wissen, dass die Kategorisierung nach Unternehmensgrößen auf EU-Vorgaben basiert und nicht auf persönlichem Empfinden.

Er müsste eigentlich wissen, dass ein Organisationsaufwand von unter 5 Prozent des Gesamtbudgets ein ausgezeichneter Wert ist.

Er müsste eigentlich wissen, dass »Gießkannenförderungen« keine Struktureffekte nach sich ziehen und nur die Konzentration auf nachhaltige Projekte langfristig Erfolge sichern.

Und er müsste eigentlich auch wissen, dass er Förderbudgets, -richtlinien und -projekte, die er jetzt kritisiert, selbst mitbeschlossen hat.

Weitere Informationen:
ETZ

Das Ziel »Europäische Territoriale Zusammenarbeit« sieht Kooperationen zwischen Projektträgerinnen und Projektträgern einzelner Regionen zweier EU-Mitgliedsstaaten als Mittel für den Zusammenhalt innerhalb der EU vor. INTERREG V ist ein Teil dieser EU-Initiative.

EFRE


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