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Startseite   |  Services   |  Presse und Neuigkeiten  | Leuchtturmprojekte Tourismus 2015 - Die Kärntner Preisträger

»Leuchtturmprojekte im Tourismus«:
Kärntens Touristiker beim Bundeswettbewerb im Rampenlicht - sie stellen drei der sechs Siegerprojekte!

Der Aufruf zu diesem Wettbewerb erfolgte im Frühjahr 2015 durch das BMWFW* und die ÖHT*, Einreichschluss war der 15. Mai.

Jetzt hat eine Fachjury nach einem mehrstufigen Auswahlprozess aus 22 Finalisten sechs innovative Tourismusvorhaben im ländlichen Raum für eine Förderung ausgewählt und mit den Projekten »Einbaumhaus Ferienhäuser«, »Winzerzimmer« und »Slow Food Travel Alpe-Adria« kommen drei aus Kärnten!

Prämiert wurden Vorhaben für kreative und buchungsrelevante innovative Angebote, die von KMU* der Tourismus- und Freizeitwirtschaft oder von überbetrieblichen Kooperationen entlang der touristischen Wertschöpfungskette im ländlichen Raum eingereicht wurden. Neben dem Bereich der elektronischen Vermarktung waren vor allem neue bauliche Lösungen in der Hotellerie sowie die Rückbesinnung auf regionale Besonderheiten zentrale Projektideen.

Laut Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner soll durch den Fokus auf Innovationen neuen Ideen im Tourismus zum Durchbruch verholfen und der Unternehmergeist im Land gefördert werden. Die prämierten Leuchtturmprojekte haben Vorbildcharakter und sind Wegmarke für weitere Innovationen. Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Tourismus gestärkt und mehr Wachstum und Arbeitsplätze geschaffen.

Insgesamt gab es neun Projekteinreichungen aus Kärnten, wobei der KWF im Vorfeld für eine professionelle Projektbegleitung sorgte, die Projekte prüfte, seine fachlichen Erfahrungen einbrachte und wertvolle Tipps zur Aufbereitung der Einreichunterlagen gab. Umso mehr freut sich der KWF mit den Siegern, stellt Kärnten doch drei der insgesamt nur sechs Preisträger österreichweit.

Die Kärntner Preisträger:
»Einbaumhaus Ferienhäuser«
Der Hotelbetrieb Morgenfurt am Weißensee soll unter Ausnutzung der vorhandenen Infrastruktur um zunächst drei bis fünf Ferienhäuser (Einbaumhäuser) erweitert werden. Die Basis für das Einbaumhaus ist ein neu gedachter, patentierter Grundriss und ein doppeltes »Hebelstabwerk« als Tragstruktur unter Verwendung von naturbelassenen Bäumen. Alle Bauten bestehen aus natürlichen, vor Ort vorhandenen, möglichst unbearbeiteten Materialien aus der Umgebung des Bauplatzes. Bäume, Steine, Stroh und Lehm werden handwerklich zu einem Gesamtkunstwerk geformt. Es entsteht ein besonderer Wohnraum, der gern mit Sehnsuchts-Orten assoziiert wird. Das Konzept schafft für den Gast ein komfortables, aber für ihn völlig neues und ganzheitliches Erlebnis. Statt Gipskarton und Aluminium in rechten Winkeln findet er runde, organische Raume aus natürlichen, minimal bearbeiteten Materialien. In solch einer Architektur zu wohnen schafft nicht nur Behaglichkeit, sondern auch eine klare Distanz zum Alltag – und das ist der Zweck eines Urlaubs.
Rückfragen: Werner Morgenfurt | T: 0664-2523328

»Winzerzimmer«
St. Georgener Weingartl – Über Nacht beim Winzer
Es sollen am Weingut acht »Winzerzimmer« als ganzjähriges Nächtigungsangebot für Gäste entstehen. Durch die unmittelbare Nächtigungsmöglichkeit im Zentrum von drei kooperierenden Betrieben - Restaurant Rathhaus, Lerngarten Natur (Wein, Obst, Kräuter) entsteht die Möglichkeit, ein Gesamtpaket zu vermarkten und den jeweiligen Umsatz zu steigern. Die Region Kärnten Mitte möchte ihre Stärken im Bereich der biologischen Landwirtschaft ausbauen und vor allem Wertschöpfungspartnerschaften über Systemgrenzen hinweg aufbauen (Landwirtschaft, Tourismus und Kultur sowie Natur). Durch etliche private Investitionen in den Weinanbau in der Region St. Veit/Mittelkärnten wird das Thema Wein für die touristische Vermarktung dieser Region immer interessanter und könnte sich im Zusammenhang mit dem umfangreichen Kultur- (Burgen, Schlösser, Festspiele) und Kulinarikangebot zu einem Leitthema für die Region entwicklen.
Rückfragen: Markus Gruze | T: 0650-2251234

»Slow Food Travel Alpe-Adria«
Reisen zum Ursprung der Lebensmittel im Gailtal und Lesachtal
Die Kärntner Regionen Gailtal und Lesachtal planen eine Zusammenarbeit* mit der weltweiten Bewegung von Slow Food, um gemeinsam ein Projekt zur stärkeren Verankerung von Genuss und Verantwortungsbewusstsein für das regionale Lebensmittelhandwerk in enger Abstimmung mit den touristischen Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben zu entwickeln. Mit dem Projekt Slow Food Travel Alpe Adria wird ein Leitprodukt geschaffen, das durch seine überregionale Strahlkraft, die Genussbotschafter und die hochwertigen, heimischen Produkte in die Auslage stellt und dadurch das Angebot und die Konkurrenzfähigkeit des Tourismuslandes Kärnten massiv stärkt. Das Ziel des Projekts ist die Positionierung Kärntens als kulinarischer Erlebnisraum mit dem regionalen Schwerpunkt in Kötschach-Mauthen und im Lesachtal als deklarierte Slow Food Travel Destinationen.
Rückfragen: Eckart Mandler | T: 0664-1567412

Als Preis erhalten nun alle drei Siegerprojekte zwischen 50 % und maximal 70 % ihrer anerkennbaren Projektkosten, die die Konzeption, Entwicklung und Umsetzung beinhalten, gefördert. Die Maximalförderung liegt bei 200.000,– EUR je Projekt bei Projektkosten von mindestens 100.000,– und maximal 500.000,– EUR.

Ansprechpartner:

Klaus Friessnig
friessnig@kwf.at
(0463) 55 800-25

ÖHT Österreichische Hotel- und Tourismusbank GmbH
Weitere Informationen:

ÖHT- Internetauftritt

BMWFW Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Weitere Informationen:

BMWFW- Internetauftritt

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