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»Ausschreibung Biokunststoffe | Die Preisträger«:
W3C|Wood Carinthian Competence Center und Hirsch Armbänder GmbH ausgezeichnet

Das Land Niederösterreich und das Land Kärnten, vertreten durch den KWF, führten erstmalig gemeinsam eine bundesländerübergreifende Ausschreibung durch. Aufgerufen zur Einreichung waren Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Unternehmen, die in der Entwicklung von Rohmaterialien, Additiven, Produkten, Verpackungen oder nachhaltigen Recyclingverfahren im Bereich der Biokunststoffe tätig sind.

Biokunststoff-Call 2011 Gewinner
Preisträger beim »Biokunststoff-Call 2011« der Länder Niederösterreich und Kärnten: v.l.n.r. COO Prok. Walter Kampl (Hirsch Armbänder GmbH, Klagenfurt, DI Günter Wuzella (W3C St. Veit /Glan), Di Bernhard Hölbling (Hirsch Armbänder GmbH, Klagenfurt), Franz Sprengnagel (Doraplast, Neulengbach), Bettina Sprengnagel (Doraplast, Neulengbach) , Prof. Rupert Wimmer (UFT), Prof. Norbert Mundigler (IFA), Ing. Andreas Eder (C-Polymers), DI Alexander Komenda (Kunststoffcluster)

Zwei Projekte aus Kärnten wurden am 8. März 2012 im Rahmen des Kongresses »Future Packaging« - eine Kooperationsveranstaltung von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich und der beiden Cluster Kunststoff und Lebensmittel - in Wiener Neustadt ausgezeichnet.

Der in St. Veit an der Glan ansässige Forschungsbereich W3C (Wood Carinthian Competence Center ) konnte die hochkarätige internationale Jury überzeugen und den mit 15.000,- EUR dotierten ersten Preis für sich beanspruchen. Projektpartner sind die Universität für Bodenkultur Wien und das Unternehmen Waldland Naturstoff GmbH (NÖ).

Das Siegerprojekt beschäftigt sich mit der Herstellung von Konstruktionsbauteilen (Verbundwerkstoffe), die zu 100% aus dem Rohstoff Hanf bestehen. In eine Polymermatrix, die aus Hanfsamenöl erzeugt wird, werden Hanffasern als Verstärkungskomponente eingebettet. Ein weiterer Projektpartner, das Klagenfurter Unternehmen R&D C Research & Development Consulting GmbH führt eine Lebenszyklusanalyse über die gesamte Wertschöpfungskette der erzeugten Produkte durch.

Auch der zweite Preis (Dotation 10.000,- EUR) weist mit dem Konsortium um die niederösterreichische Doraplast Kunststoffverarbeitungs GmbH - bestehend aus dem Klagenfurter Traditionsunternehmen Hirsch Armbänder GmbH und NaKu e.U, einem Hersteller von Biokunststoffen aus Wiener Neustadt - eine maßgebliche Kärntner Beteiligung auf.

Bei diesem Projekt geht es um das Redesign des im Jahre 1961 vom Künstler Hans Hollein entwickelten und übrigens auch im Museum of Modern Art in New York City ausgestellten Hirsch Verkaufsautomaten für Uhrarmbänder. Die Prüfung des Einsatzes von Biokunststoffen für das Armband selbst ist ebenfalls Bestandteil des Projekts. Für die Fa. Hirsch Armbänder fügt sich dieses Projekt nahtlos in die Neuausrichtung des Unternehmens in Richtung Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz ein.

Die erstmalige Kooperation zwischen den beiden Ländern im Zuge dieser Ausschreibung führte durchwegs zu positiven und gewinnbringenden Erfahrungen für alle Beteiligten.

Hauptrohstoff für Kunststoffe ist Erdöl. Unter dem Begriff Biokunststoffe werden zwei verschiedene Gruppen von Kunststoffen zusammengefasst: die »biobasierten« und die »biologisch abbaubaren«, wobei erstere teilweise oder vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugt werden.

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Andreas Starzacher
starzacher@kwf.at
(0463) 55 800-21

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