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WIBIS-Zahl des Monats: 135,2 Mio.
So viele Nächtigungen gab es 2015 in Österreich - ein
Allzeithoch und die Frage, was dies heruntergebrochen auf Kärnten bedeutet?

Tourismus als stabilisierender Wirtschaftsfaktor in Kärnten

Mit 135,2 Mio. Nächtigungen weist die Beherbergungsstatistik ein Allzeithoch für Österreich aus. Der Blick auf die Bundesländer zeigt, dass 2015 alle Bundesländer ihre Nächtigungszahlen ausweiten konnten. Der Löwenanteil zusätzlicher Nächtigungen entfällt dabei auf Tirol, Wien und Salzburg. Kärnten zählte 2015 in Summe 12,2 Mio. Nächtigungen und konnte mit einem Plus von +0,6 % (Österreich: +2,5 %) leicht zulegen, wobei sowohl in der Wintersaison 2014/15 als auch in der Sommersaison 2015 ein gleichmäßiges Nächtigungsplus verzeichnet wurde.

Getragen wurde das Wachstum in der Wintersaison von ausländischen und in der Sommersaison von inländischen Gästen. Die Attraktivität Kärntens als Sommerdestination für heimische Gäste nimmt zu, während sich der vergleichsweise schneearme Winter 2014/15 gerade auf kurzfristiger geplante Aufenthalte negativ ausgewirkt hat.

Die langfristige Betrachtung der Nächtigungen zeigt, dass Kärnten mit 12,2 Mio. Nächtigungen weit von seinem Allzeithoch entfernt ist – die Spitze von 1980 mit 18,9 Mio. Nächtigungen bleibt unerreicht –, doch ist 2015 nach den zwei vorangegangenen Jahren mit wetterbedingten Nächtigungsrückgängen wieder eine positive Entwicklung feststellbar.

Der kontinuierliche Trend in Richtung höherer Qualität setzt sich dabei – auch unterstützt durch Förderprogramme zur Qualitätsverbesserung auf Landes- und Bundesebene – weiter fort. Gerade im Qualitätssegment der 4- bis 5-Stern Kategorie war in den vergangenen Jahren eine überdurchschnittliche Nächtigungsdynamik zu beobachten, während es zu einem weiteren deutlichen Rückgang im meist kleinstrukturierten niedrigeren Qualitätssegment kam.

Die positive Entwicklung im Qualitätstourismus wirkt sich auch positiv auf die Wertschöpfung aus. Im vergangenen Jahr betrug laut einer aktuellen Studie des IHS die durch den Tourismus in Kärnten erwirtschaftete Bruttowertschöpfung 1,4 Mrd. EUR. Über den damit eng in Verbindung stehenden Bereich der Freizeitwirtschaft werden zudem zusätzliche 1,0 Mrd. EUR erzielt. Somit stammen rund 15 % der gesamten Bruttowertschöpfung Kärntens aus den Bereichen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, wodurch die nach wie vor hohe Bedeutung des Wirtschaftsbereichs unterstrichen wird.

Weiterführende Informationen können unter www.kwf.at/wibis abgerufen werden.

Rückfragen:

Mag. Michael Kernitzkyi
JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
POLICIES – Institut für Wirtschafts- und Innovationsforschung
Leonhardstraße 59, 8010 Graz
T: (0316) 876-1444 | michael.kernitzkyi@joanneum.at | www.joanneum.at/policies

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