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WIBIS-Zahl des Monats: +4,6 %
So hoch war der Nächtigungszuwachs 2016 (Statistik Austria).

WIBIS = Wirtschaftspolitisches Berichts- und Informationssystem Kärnten: Im Jahr 2016 wurde in Kärnten ein Nächtigungszuwachs von 4,6 % verzeichnet (+555.000 Nächtigungen). Mit 12,73 Mio. Nächtigungen wurde der höchste Wert seit 2009 erzielt.
Tabelle »Nächtigungen Kärnten« aufrufen ...

Die Zuwächse bei den Nächtigungen fielen dabei in der Sommersaison wesentlich höher aus (+5,2 %) als in der Wintersaison 2015|2016 (+3,7 %)*. Getragen wurde diese positive Entwicklung durch einen deutlichen Anstieg bei den inländischen Nächtigungen (+6,8 % im Winter, +6,4 % im Sommer). Die Nächtigungszahlen deutscher Gäste – nach wie vor sind diese für gut ein Drittel aller Nächtigungen in Kärnten verantwortlich – stiegen hingegen nur moderat (+2,8 %, davon Wintersaison 2015|2016 +0,3 %, Sommersaison 2016 +3,7 %). Auch wenn diese Zahlen durchwegs positiv sind und der Tourismus wieder klar zum Beschäftigungswachstum beiträgt (2015/16: +1,4 %), sind zahlreiche strukturelle Probleme weiter ungelöst. Die Gästestruktur verändert sich zwar leicht, der Markt ist aber weiterhin stark auf Österreich ausgerichtet, die Wachstumspotenziale sind hier begrenzt.
Tabelle »Aktivbeschäftigte« aufrufen ...

* Die Wintersaison beginnt jeweils mit 1. November und endet mit 30. April des darauffolgenden Jahres. Die Sommersaison umfasst die Monate Mai bis Oktober.

Nach Unterkunftsarten waren die gewerblichen Ferienwohnungen/-häuser (+6,8 %) und die Hotels der 5- und 4-Stern-Kategorie (+4,5 %) primär für die Steigerungen der Nächtigungszahlen des Jahres 2016 verantwortlich. Die Zahl der Nächtigungen in Hotels der 3-Stern-Kategorie und darunter stieg nur leicht. Auch die Campingplätze (16,4 % aller Nächtigungen entfallen auf diese Unterkunftsart) konnten einen sehr starken Anstieg verzeichnen (+9,4 %).
Tabelle »Betten« aufrufen ...
Tabelle »Auslastung« aufrufen ...

Österreichweit konnte im Jahr 2016 eine Steigerung der Nächtigungszahlen von +4,2 % erreicht werden und dabei mit insgesamt 140,88 Mio. Nächtigungen erneut ein Allzeit-Hoch. Besonders positive Nächtigungsentwicklungen wiesen dabei das Burgenland (+5,8 % beziehungsweise +170.000 Nächtigungen), die Steiermark (+5,4 % beziehungsweise +634.000) und Salzburg (+5,2 % beziehungsweise +1.356.000) auf. Niederösterreich (+1,4 % beziehungsweise +98.000), Oberösterreich (+3,1 % beziehungsweise +221.000) und Tirol (+3,5 %; jedoch absolut: +1.578.000 Nächtigungen) wiesen unterdurchschnittliche Zuwächse auf.
Tabelle »Nächtigungen Österreich« aufrufen ...

Weiterführende aktuelle Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung können unter www.kwf.at/wibis abgerufen werden.

Rückfragen:

Mag. Andreas Niederl
JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
POLICIES – Institut für Wirtschafts- und Innovationsforschung
Leonhardstraße 59, 8010 Graz
T: (0316) 876-1491 | andreas.niederl@joanneum.at | www.joanneum.at/policies

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