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Auftaktveranstaltung zum Programm »Arbeit der Zukunft«

Prof. Dr. Wilhelm Bauer vom Fraunhofer Institut (c) Johannes Puch

Am 06. Februar 2018 fand in den Räumlichkeiten des Lakeside Science & Technology Parks in Klagenfurt die Informationsveranstaltung zur KWF-Initiative »Arbeit der Zukunft« statt.

65 interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Kärnten konnten sich über die Initiative des KWF informieren und sich interessante Eindrücke verschaffen.

»Welche spürbaren Auswirkungen hat die Digitalisierung auf unseren Arbeitsalltag?«, »Welche Möglichkeiten gibt es für Unternehmen sich in diesem Kontext als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren?« und »Wie können in Zukunft qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewonnen und gehalten werden?«

Die Antworten auf diese und weitere Fragen wurden diskutiert und unter anderem im Vortrag von Herrn Prof. Dr. Bauer vom Frauenhofer Institut beantwortet. Er erklärte, dass sich die Digitalisierung sehr schnell durchsetzen wird und es viele Berufe nicht mehr geben wird. Was aber nicht bedeutet, dass es zu einer Massenarbeitslosigkeit kommen muss. Um im Rahmen dieser digitalen Transformation bestehen zu können, ist es wichtig, dass sich die Arbeitswelt (flexible Arbeitszeitmodelle, neue Berufsgruppen etc.) und die Unternehmensphilosophie (neue Geschäftsmodelle und die sich daraus resultierenden Produkte und Dienstleistungen) entwickeln können. Dafür ist es notwendig, dass diese Rahmenbedingungen von den Unternehmen und der Gesellschaft | Politik geschaffen bzw. ermöglicht werden.

Aber das war nur der Auftakt! Zum Thema »Arbeit der Zukunft« hat der KWF gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland ein Entwicklungsprogramm erstellt, um zukunftsorientierte Unternehmen in die neuen Arbeitswelten zu begleiten und zu unterstützen.

Eines ist klar: »Die Themen für die Arbeit der Zukunft müssen Anliegen der Geschäftsführung sein. Digitalisierung im Zusammenhang mit Arbeit ist kein technischen Thema das von außen kommt. Es ist eine Chance der Unternehmen und im Fokus ist das Tun, nicht die Analyse«,  so Andreas Starzacher, Leiter Technolgie im KWF.

Eine Anmeldung zur Teilnahme sowie die Beantragung von KWF-Förderungen ist bis spätestens 16. März 2018 möglich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Programmseite.

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