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go-e GmbH

v.l. Peter Pötzi (Product Owner & CTO), Susanne Palli (CEO), Vincent Marbé (CEO)

go-e GmbH IFP 2022
v.l. Peter Pötzi (Product Owner & CTO), Susanne Palli (CEO), Vincent Marbé (CEO)

Nominierung Kategorie:

Klein- und Mittelunternehmen

Innovation:

go-eCharger – Innovative Ladebox für Elektroautos

go-e GmbH

Satellitenstraße 1
9560 Feldkirchen in Kärnten
www.go-e.co

Ronald Kroke
Telefon +43.670.409 07 12
ronald.kroke@go-e.co

Die go-e GmbH wurde im Jahr 2015 in Feldkirchen gegründet und beschäftigt heute rund 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Entwicklung und Produktion verschiedener Varianten des »go-eChargers«. Das innovative Produkt ist eine Wallbox, mit der sich Elektroautos und Plug-in-Hybride zu Hause, am Arbeitsplatz oder unterwegs besonders komfortabel und intelligent laden lassen.

Die neueste Version des go-eChargers mit völlig überarbeiteter Hardware ist seit April 2021 erhältlich. Die Ladestation mit einer Vielzahl an intelligenten Funktionen unterscheidet sich von Mitbewerberprodukten in ganz Europa durch das außerordentliche Preis-Leistungs-Verhältnis. Beim Wallbox-Test 2022 des ÖAMTC errang der stationäre go-eCharger HOMEfix 11 kW den Testsieg und wies den günstigsten Preis auf.

Die intelligente Ladebox wurde in Kärnten entwickelt und wird hier auch produziert. Von der ersten Entwicklungsminute an sollten go-eCharger nicht einfach nur laden können. Der Nutzen der Innovation liegt im Vergleich zu anderen Produkten vor allem in einer deutlich kostengünstigeren Lösung. Sie verspricht eine sehr hohe Usability und enthält Funktionen, die unter anderem zur nachhaltigen und netzdienlichen Verwendung des Ladestroms inspirieren.

Der go-eCharger lässt sich flexibel direkt mit der Hauselektrik verbinden oder in der Version go-eCharger HOME+ über eine CEE-Drehstromdose beziehungsweise per Adapter an anderen Steckdosen anschließen. Somit kann die Ladebox stationär oder mobil genutzt werden.

Die go-e Ladestation ist plug-and-play-fähig und bietet mit WLAN, RFID-Lesegerät, kostenloser App sowie offener API-Schnittstelle zahlreiche Zusatzfunktionen. Ein go-eCharger lässt sich sogar aus der Ferne steuern und überwachen. Zum Komfortumfang gehören unter anderem ein integrierter Stromzähler und Ladetimer, die Einbindung eines flexiblen Stromtarifs über den Partner aWATTar und die Möglichkeit zum Laden mit Photovoltaik-Überschussstrom (über API). Daneben verfügt das Gerät über zahlreiche Sicherheitsfunktionen. Sollte der Kunde mehrere Elektroautos haben, können die Charger mittels Lastmanagement die Stromlast flexibel auf die Autos verteilen. Außerdem sind alle Ladestationen updatefähig.

Besonders herausfordernd war im Rahmen der Entwicklung der aktuellen go-eCharger-Version V3 die pandemiebedingt schlechte Bauteilverfügbarkeit, die fortwährend Umplanungen erforderte.

Die Entwicklung der neuesten go-eCharger-Version wurde im Bereich der Software vom ersten Entwurf bis zur Serienfertigung durch eine österreichische Partnerfirma im Bereich des Testens unterstützt. Die Kooperation war äußerst nachhaltig und wurde für die nächsten Jahre vertraglich gefestigt. Auf dieser Basis entschied sich go-e dafür, das Headquarter in Kärnten weiter auszubauen.

Die Elektromobilität ist generell ein wichtiges Thema unserer Zeit. Die go-e GmbH trägt mit seiner Innovation zu einer positiven Entwicklung bei und konnte sich damit als KMU etablieren. 2021 erzielte sie einen Umsatz von rund 31 Mio. Euro. Dies entspricht einer Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr. Zukünftig wird in Kärnten beziehungsweise in ganz Österreich so viel Wertschöpfung wie möglich angestrebt. Die Produktion erfolgt weiterhin in Feldkirchen in Kärnten. Für die Weiterentwicklung des go-eChargers übernimmt ein Kärntner Unternehmen die gesamte Platinenvorfertigung und -zulieferung, ein steirisches die Gehäuseproduktion. Außerdem sind bei go-e für 2022 bis zu achtzig neue Arbeitsplätze geplant.