KWF 1993-2018: 25 Jahre Förderung, Finanzierung, Entwicklung

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KWF 1993-2018: 25 Jahre Förderung, Finanzierung, Entwicklung

Von links nach rechts: Klaus Wutte (KWF Kurator 2009-2013), Erhard Juritsch (KWF Vorstand), Sara Schaar (Landesrätin), Wolfgang Bulfon (KWF Kurator 1993-2003), Gaby Schaunig (LHStv., KWF Aufsichtskommissär), Gilbert Isep (KWF Kurator 2004-2008) - im Hintergrund Horst Eder (KWF Ersatzkurator) - ©fritzpress

Seit seiner Gründung hat das KWF Team 20.933 Förderanträge mit einem Fördervolumen von rund 966 Mio. EUR bearbeitet und an die Kärntner Unternehmen ausgezahlt. Das damit ausgelöste Investitionsvolumen (Projektkosten) beträgt rund 9,4 Mrd. EUR. 35.781 neue Arbeitsplätze konnten gemeinsam mit den Kärntner Unternehmen und Forschungseinrichtungen geschaffen werden.

Aus heutiger Sicht war die Gründung des KWF am 16. April 1993 ein Schritt mit Weitblick, den die Abgeordneten des Kärntner Landtags vor 25 Jahren setzten. Die Agenden der Wirtschaftsförderung aus der Landesverwaltung auszulagern und in einem unabhängigen Fonds neu zu organisieren, war zum damaligen Zeitpunkt visionär – heute ist es Standard in vielen Regionen.

Am 18. April 2018 lud der KWF enge Wegbegleiter zu einer kleinen Feier in seine Räumlichkeiten am Völkermarkter Ring ein, um einerseits Bilanz zu ziehen und andererseits in die Zukunft zu blicken.  Das Trio »Extra3« mit Emil Krištof, Stefan Gfrerrer und Karen Asatrian spielte auf, kleine Imbisse wurden gereicht und Kunstinteressierte konnten Werke von Kärntner Künstlern, die von der Artothek des Museums Moderner Kunst Kärnten (MMKK) zur Verfügung gestellt wurden, studieren.

Zur Bildergalerie (Fotos Fritz Press GmbH) …

Was sind die Highlights aus 25 Jahren KWF?

  • Lakeside Science & Technology Park
  • Silicon Alps Cluster
  • Forschungszentren: CTR, W3C, Lakeside Labs, Joanneum Research
  • Technologiefonds: Dieser wurde 1999 zur gezielten Unterstützung des strukturellen Wandels in Kärnten gegründet und hat seit seinem Bestehen rund 303 Mio. EUR an Fördervolumen in Kärnten investiert und dadurch ein Investitionsvolumen von ca. 3,1 Mrd. EUR ausgelöst.
  • Förder-Rekordjahr 2006 – Verdreifachung gegenüber dem langjährigen Schnitt: Das Auslaufen der EU-Periode 2000 – 2006 führte im Jahr 2006 zu vorgezogenen Investitionen seitens der Unternehmen, weil in der Folgeperiode die Fördersätze reduziert wurden. 2006 wurden seitens des KWF 120 Mio. EUR zur Unterstützung von 1.262 Projekten von Kärntner Unternehmen eingesetzt. Dadurch konnten 25.263 bestehende Arbeitsplätze gesichert und 2.884 neue geschaffen werden.
  • EU-Beitritt | EFRE und Interreg: Zuständigkeit seit 1995
  • Ausrichtung des »Innovations- und Forschungspreises des Landes Kärnten« seit 2004. Etliche Preisträger konnten auch beim »Staatspreis Innovation« bzw. beim »Econovius« gewinnen: Infineon, KMF Kärntner Maschinenfabriken GmbH, Ortner Reinraumtechnik GmbH, bitmovin GmbH etc.
  • Seit 2007 Ausrichtung des Wettbewerbs »TD|IKT – Technologische Dienstleistungen und Informations- und Kommunikationstechnologien Kärnten«
  • Richtungsweisendes Programm »Innovationsassistent«: Gefördert werden Unternehmen, die mit Unterstützung einer Innovationsassistentin oder einem -assistenten (diese/r wird dafür direkt im Unternehmen angestellt) ein F&E- oder ein Innovationsprojekt planen und umsetzen. KWF Förderung durch Gehaltskostenzuschuss und Übernahme der Kosten für das zweijährige Ausbildungsprogramm „Innovationsmanagement“. Mehr erfahren …

Wer waren die Kuratoriumsvorsitzenden?

  • Wolfgang Bulfon bis 2003
  • Gilbert Isep bis 2008
  • Klaus Wutte bis 2013
  • Joachim Kostwein bis 2014
  • Werner Kruschitz (aktueller Vorsitzender)

Was war der größte und was der kleinste Förderungsfall?

  • Mediaprint Druckzentrum Süd, St. Andrä/Lavanttal: 7.434.258 EUR (Auszahlungsbetrag)
  • Jungunternehmerförderung: 15 EUR (Auszahlungsbetrag)

Seitenblicke:

  • 23 Frauen
  • 15 Männer
  • 3 Pensionistinnen/Pensionisten
  • 37 Babys kamen zur Welt
  • 43 ist das aktuelle Durchschnittsalter
  • 9 Jahre beträgt die durchschnittliche Unternehmenszugehörigkeit

Wie arbeitet der KWF?

  • Mit intelligenter Spezialisierung zur vernetzten Vielfalt. Kärnten als Vorbild im Europa der Regionen.

Was sind die zukünftigen Herausforderungen?

  • Forschungsachse Süd | Alpen-Adria-Raum
  • Kooperation Wissenschaft und Wirtschaft: Als F&E-Erfolgsgeheimnisse gelten kooperative Ansätze: Wissensgenerierung zwischen Unternehmen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Universitäten und Fachhochschulen
  • Digitalisierung: Smart Production, Arbeit der Zukunft, Smart Region
  • KWF Servicierung

Ansprechperson im KWF:

Fritz Lange
lange@kwf.at
0463 55 800-37

 

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