
Fresh-Up beim KWF-Netzwerkprogramm FIRST.newwork
12. Dezember 202522 potentielle Gründerinnen und Gründer arbeiten gemeinsam mit dem KWF, der Universität Klagenfurt, der Carinthia University of Applied Sciences | Hochschule Kärnten sowie dem build! Gründungszentrum an der Verwirklichung ihrer 13 Gründungsvorhaben.
Eine innovative Idee ist der Anfang. Damit daraus ein eigenes Unternehmen wird, braucht es Zeit, fachliche Begleitung sowie die richtigen Rahmenbedingungen braucht, in der sie entstehen und reifen kann. Genau hier setzt vor.GRÜNDEN an: Mit diesem Produkt unterstützt der KWF institutionelle Träger (z. B. Hochschulen, Forschungseinrichtungen) dabei, sich gezielt den Ideen von gründungsbereiten Personen zu widmen. Personen aus Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen werden in der Umsetzung ihrer Produkt- oder Dienstleistungsideen professionell begleitet. Die fachliche und gründungsthematische Begleitung ermöglicht es, ein Gründungsprojekt vorzubereiten. Die Intention von vor.GRÜNDEN ist es, Gründungsideen mit wirtschaftlichen Erfolgsaussichten aus dem wissenschaftlichen Umfeld heraus in Richtung Marktreife zu bringen. Junge Talente befinden sich am Beginn ihrer Reise – mit dem Ziel, die eigene Idee bis hin zur Gründung eines eigenen Unternehmens weiterzuentwickeln.

Die potentiellen Gründerinnen und Gründern reichten ihre Ideen im Frühjahr über die Universität Klagenfurt sowie die Carinthia University of Applied Sciences | Hochschule Kärnten als institutionelle Träger ein und werden in den kommenden Monaten von diesen sowie vom build! Gründungszentrum professionell bei ihrer Reise begleitet. Seit Anfang Oktober 2026 arbeiten die engagierten Teilnehmenden an der Verwirklichung ihrer Ideen. Beim Kickoff Mitte Oktober stellten sie sich gegenseitig ihre Projekte vor. Im heurigen Durchgang sind 22 potentielle Gründerinnen und Gründer mit insgesamt 13 Ideen dabei, die sich inhaltlich stark unterscheiden und thematisch mitunter in der technischen Forschung bzw. Entwicklung angesiedelt sind. Die Projektideen reichen von der Entwicklung einer Schnittstelle für Messgeräte in Laboren, über eine App mit Atemübungen für die betriebliche Gesundheitsförderung bis hin zu einem KI-Tool für die Lösung komplexer Probleme im industriellen Bereich mit automatisch eingebauter Fehlerkorrektur. Zusätzlich nehmen die gründungsbereiten Personen noch am build!UP-Programm, bei dem der Fokus auf der Geschäftsmodellentwicklung liegt, des build! Gründerzentrums teil. Ziel ist es, die eigenen Ideen zu schärfen, mögliche Marktpotenziale zu erkennen und eine individuelle Roadmap für die nächsten Schritte zu erarbeiten. Neben der fachlichen Begleitung spielt auch der Austausch untereinander eine wichtige Rolle. Unterschiedliche Perspektiven, gemeinsame Herausforderungen und gegenseitige Unterstützung helfen dabei, neue Lösungsansätze zu finden und die eigenen Vorhaben in den kommenden Monaten gezielt voranzubringen.

