Menschen beim Netzwerken

Erstes großes Get-together der TALENTE-Programme: Lernen von Kärntens Startups!

23. Juni 2026
Menschen beim Netzwerken

Erstes großes Get-together der TALENTE-Programme: Lernen von Kärntens Startups!

23. Juni 2026

Business Model Innovation bei Innovations.TALENT und Kooperations.TALENT

Wie entstehen innovative Geschäftsmodelle, die auch in Zeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz erfolgreich sind? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmenden des Moduls Business Model Innovation im Zuge der Coachingprogramme.

Ausgangspunkt war die Business Model Canvas, mit deren Hilfe bestehende und neue Geschäftsmodelle systematisch analysiert und entwickelt wurden. Aufbauend darauf lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedliche Geschäftsmodellmuster kennen und diskutierten, wie digitale Transformation und KI etablierte Wertschöpfungslogiken verändern. Im Fokus standen dabei insbesondere Plattformmodelle sowie as-a-Service-Ansätze, die neue Möglichkeiten für Kundennutzen und Wertschöpfung eröffnen. Das Gelernte wurde direkt auf die eigenen Innovationsprojekte übertragen und in konkrete digitale Geschäftsmodelle übersetzt.

Am zweiten Tag rückte die erfolgreiche Markteinführung innovativer Angebote in den Mittelpunkt. Im Rahmen einer praxisorientierten Start-up-Challenge entwickelten die Teams Strategien für Produkt-, Preis-, Vertriebs- und Kommunikationspolitik und bereiteten daraufhin einen überzeugenden Pitch für eine fiktive Investorenrunde vor, mit dem Ziel, möglichst viele »Investitionsgelder« einzuwerben. Neben strategischem Denken waren dabei Kreativität, Teamarbeit und überzeugende Kommunikation gefragt. Das Modul fand unter der Leitung von Rita Faullant (Universität Klagenfurt) und Günther Karner (Trigon) statt.

Ergänzt wurde das zweitägige Coachingmodul durch ein Kamingespräch mit Christoph Ecker von Fraunhofer Austria Research GmbH. Er gab Einblicke in seinen persönlichen Karriereweg sowie in Herausforderungen und Erfolgsfaktoren von Innovation und Führung. Am Abend fieberten die Teilnehmenden gemeinsam beim WM-Fußballspiel Österreich gegen Spanien mit – ein weiterer Moment, der den Netzwerkgedanken des Programms unterstrich.

Der intensive Austausch innerhalb der Peergroup bot zudem die Gelegenheit, die eigenen Innovationsprojekte zu reflektieren, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen.

»In diesem Modul ist deutlich geworden, dass es viele verschiedene Möglichkeiten gibt, Kundennutzen zu stiften. Gerade sehr innovative Technologien benötigen oft ein völlig neues Geschäftsmodell, um erfolgreich am Markt eingeführt zu werden«, fasste Dunja Pucher, Kooperations.TALENT, zusammen.

 

(c) Günther Karner