Entolum steht für eine neue Art biologischer Infrastruktur
27. Februar 2026
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10. März 2026
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Beim letzten Modul des KWF-Qualifizierungsprogramms Innovations.TALENT und Kooperations.TALENT Ende Feb. 2026 stand ein oft unterschätztes Thema moderner Führungsarbeit im Fokus: die Selbstentwicklung. Unter dem Titel »Selbstentwicklung & Biografiearbeit« trafen sich die Teilnehmenden im Stift St. Georgen am Längsee.

Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass der größte blinde Fleck im Veränderungsmanagement meist nicht Prozesse, Strukturen oder die Unternehmenskultur, sondern das Selbst ist. Wie Führungskräfte auf Herausforderungen reagieren, Entscheidungen treffen und Veränderung gestalten, ist eng mit ihrer eigenen Haltung und Entwicklung verknüpft.

Ein ganzheitliches Führungsmodell zeigte die vielfältigen Aufgaben unternehmerischer Führung: Ergebnisse verantworten, Zukunft entwickeln, Kundennutzen schaffen, Veränderungen begleiten, Mitarbeitende führen sowie Prozesse und Strukturen gestalten. Im Zentrum all dieser Aufgaben steht jedoch die Fähigkeit, sich selbst zu führen. Dabei wurde klar zwischen Selbstmanagement – dem Wie des Arbeitens – und Selbstentwicklung – dem Was der eigenen Werte, Entscheidungen und Wirksamkeit – unterschieden.

Der Schwerpunkt des Moduls lag auf der Biografiearbeit. Günther Karner von Trigon arbeitet dabei mit einer speziellen Methode und gestaltete das Modul in Zusammenarbeit mit Erich Hartlieb von der FH Kärnten. Entlang der Fragen »Woher komme ich? Wo stehe ich? Wo will ich hin?« reflektierten die Teilnehmenden ihren bisherigen Weg und aktuelle Übergänge. Der Blick auf typische Lebens- und Entwicklungsphasen machte deutlich, dass Veränderungen häufig Entscheidungspunkte darstellen, an denen bewusste Initiative gefragt ist.

Aufbauend darauf entwickelten die Teilnehmenden persönliche Zukunftsbilder und konkrete nächste Schritte. Im Mittelpunkt stand ein individueller Entwicklungsplan mit Visionen, Zielen und ersten Umsetzungsschritten – eingebettet in das Zusammenspiel von Beruf, Familie und sozialen Beziehungen.

Das Modul bot Raum für Reflexion, Austausch und persönliche Klärung. Viele Teilnehmende nahmen neben neuen Impulsen vor allem innere Klarheit für ihre weitere Projektarbeit mit. Der Leitsatz des Moduls brachte es auf den Punkt: »Nur wer sich selbst führen kann, kann auch andere führen.«

 

 

(c) Günther Karner