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Mit der Glaunach GmbH kann Wasserstoff noch besser als saubere Energiequelle genutzt werden

v.l.n.r. Mario Jesenko, Manuela Kriegl, Manfred Gassinger, Johannes Köfer, Alexander Glaunach, Paul Glaunach, Sigi Dovjak, Harald Jantschgi, Theo Gugganig, Amir Avdic, Wolfgang Messnarz (c) Johannes Puch

v.l.n.r. Mario Jesenko, Manuela Kriegl, Manfred Gassinger, Johannes Köfer, Alexander Glaunach, Paul Glaunach, Sigi Dovjak, Harald Jantschgi, Theo Gugganig, Amir Avdic, Wolfgang Messnarz (c) Johannes Puch

»Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten 2026«

 

Glaunach GmbH

Nominierung Kategorie

Klein- und Mittelunternehmen

 Innovation

Wasserstoffschalldämpfer

wwww.glaunach.at

Das Projekt »Wasserstoffschalldämpfer« berücksichtigt – als erste Lösung – die besonderen physikalischen Eigenschaften von Wasserstoff vollständig und erfüllt gleichzeitig die höchsten Sicherheitsanforderungen.

Bei der Glaunach GmbH handelt es sich um ein traditionelles Familienunternehmen, das sich bereits seit seiner Gründung im Jahr 1950 auf die Produktion von Ausrüstungen für Lärm- und Schwingungsisolierung spezialisiert hat. Alexander Glaunach führt den Betrieb mittlerweile in dritter Generation – auch sein Sohn Paul streckt bereits seine Fühler aus. Über die vergangenen Jahre hat sich das Geschäftsfeld immer weiterentwickelt und heute liegt der Fokus auf Schalldämpferlösungen für Gas- und Dampfanwendungen. Mit über 10.000 installierten Systemen in mehr als 90 Ländern hat sich Glaunach international als Global Player mit weltweiten Partnerschaften einen Namen gemacht und bietet maßgeschneiderte Lösungen für Energie, Öl und Gasanwendungen.

Eingereichtes Projekt

Alexander Glaunach beschäftigt sich schon seit Jahrzehnten mit dem Bedarf an Schalldämpfern für Wasserdampf und hat vor etwa drei Jahren begonnen, sich auch mit der Thematik rund um Wasserstoff auseinanderzusetzen. Wasserstoff bewegt sich sehr schnell, wenn dieser durch Leitungen fließt und die Problematik dabei ist, dass er – bedingt durch die hohe Geschwindigkeit – beim Austritt extremen Lärm verursacht, der Mensch und Umwelt schadet.

Gemeinsam mit vier Mitarbeitenden hat sich der Unternehmer – neben dem Tagesgeschäft – tiefgehend mit den Anforderungen von Wasserstoff auseinandergesetzt. »Wir haben uns auch intensiv mit international tätigen Unternehmen und Kooperationspartnern dazu ausgetauscht und gemeinsam daran gearbeitet – dabei ist eine eigene Wasserstoff-Community entstanden, die das Thema langfristig gemeinsam weiterbringen will«, berichtet Glaunach über die neuen Kontakte, die er im Projektzeitraum geknüpft hat. Besonders stolz war Alexander Glaunach als sich sein Sohn Paul mit seinem Schulkollegen Theo Gugganig im Rahmen der gemeinsamen HTL-Diplomarbeit dem Thema gewidmet hat. Für den praktischen Teil der Arbeit haben die beiden Schüler selbstständig einen Prüfstand für den Wasserstoffschalldämpfer gebaut – mit einem so kleinen Schalldämpfer wie noch nie.

Besonderheit des Projekts

Der Hintergedanke des Projektteams war, durch die Lärmreduktion beim Austritt von Wasserstoff  die Akzeptanz  für diesen als saubere Energiequelle zu steigern. »Wir sind das Problem Schritt für Schritt angegangen und haben uns nach dem Motto »learning by doing« langsam vorgetastet«, so das Team unisono über den Entwicklungsprozess der vergangenen Jahre.

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ein neuer, deutlich leiserer Wasserstoffschalldämpfer, der gleichzeitig dafür sorgt, dass der Einsatz von Wasserstoff sicher bleibt. Der Einsatz ist auch bei sehr hohem Druck möglich und funktioniert sogar bei Flüssigwasserstoffanwendungen, wo besondere Herausforderungen bestehen. Damit trägt die Glaunach GmbH dazu bei, Wasserstoff als saubere Energiequelle besser nutzen zu können.