Mit Anexia zu innovativen Kundenlösungen

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Mit Anexia zu innovativen Kundenlösungen

Philipp Hungerländer und Alexander Windbichler von ANEXIA (c) Johannes Puch

Kann man bei einer Firmenfusion, wie sie zwischen Philipp Hungerländer von der ehemaligen Hex GmbH und Alexander Windbichler von Anexia auch von Kooperation sprechen? Vermutlich nicht im klassischen Sinn, denn das Unternehmen Hex wurde von Alexander Windbichler übernommen. Somit gibt es ein erweitertes Unternehmen, in dem sich zwei ganz besondere Persönlichkeiten erfolgreich ergänzen.

Anexia ist ein weltweit tätiges Technologieunternehmen mit insgesamt mehr als 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Von Hex kommen Philipp Hungerländer und drei weitere Kolleginnen und Kollegen dazu. Diese Zusammenführung zeigt, dass ein »Geschlucktwerden« und eine Win-win-Situation kein Widerspruch sein müssen – und das nicht nur unter wirtschaftlichen, sondern auch persönlichen Gesichtspunkten. Denn die beiden Herren verstehen sich sichtlich ausgezeichnet und schätzen die Fähigkeiten des jeweils anderen sehr hoch ein.

»In einer cloudbasierten Welt sozialisiert, ist Anexia Digitalisierungspartner mit einem vielfältigen Portfolio und passt sich radikal modular den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden an« so das Leistungsportfolio von Anexia. Das bedeutet, dass es zur effizienten Erfüllung individueller Kundenwünsche Leistungen mit bestimmten Standards bedarf, welche Anexia in einer Cloud anbietet, damit diese möglichst kompatibel mit anderen Systemen und für viele Anwendungen leicht einsetzbar sind.

Alexander Windbichler und Philipp Hungerländer stehen zu 100% hinter ihrem Team. (c) Johannes Puch

Die modularisierten Leistungen werden bei Bedarf durch eine individuelle Programmierung ergänzt, wobei diese Anpassungen im besten Fall zu neuen Standard-Produkten und zu einer Weiterentwicklung des Leistungsportfolios führen. Dafür braucht es Expertinnen und Experten wie Philipp Hungerländer. Low-Code- | No-Code-Lösungen sind das angestrebte Ziel des genialen Doppels. Das bedeutet, dass Anwenderinnen und Anwender nicht mehr auf das Beherrschen von Programmiersprachen angewiesen sind, um selbst zu Softwarelösungen zu kommen. »Der Logistiker ist dann in der Lage, sich selbst ein Logistiksystem zusammenzustellen«, erklären die IT-Profis in einfacher Sprache.

»Philipp und ich haben beide die Vision, den Kundinnen und Kunden durch innovative technische Produkte und Dienstleistungen einen größtmöglichen Nutzen zu bieten. Uns unterscheidet nur der Zugang. Philipp kommt mit seinem akademischen Hintergrund von der Theorie, er weiß also, welche Lösungen grundsätzlich möglich sind, aber nicht im Detail, welche technologischen und technischen Möglichkeiten bereits existieren. Und ich kenne die technologischen und technischen Möglichkeiten sehr gut, weiß aber nicht immer, welche Weiterentwicklungen auf Basis der aktuellen Theorie realistisch sind«, so der Geschäftsführer. Alexander Windbichler hat sich unmittelbar nach seinem Abschluss auf der HTL für Elektrotechnik selbstständig gemacht und kann trotz seines jungen Alters schon jetzt auf eine erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken. Philipp Hungerländer wiederum hat bereits sehr erfolgreich im wissenschaftlichen Umfeld reüssiert und ist nach wie vor auf der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt am Institut für Mathematik tätig. Wobei es ihm ein besonderes Anliegen ist, einen Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu gewährleisten. Deshalb engagiert er sich in mehreren diesbezüglichen Projekten, wie unter anderem für das Programm KWF-Innovationsassistent, wo er die Inhalte zum Schwerpunkt Daten- und KI-Management lehrt.

 

Dieser Text stellt eine stark verkürzte Version des Beitrages »Mit Theorie, Technologie und Technik zu innovativen Kundenlösungen« aus dem KWF-Magazin 1.2022 dar. Eine Download-Version des Magazins finden Sie hier.