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TD|IKT* Kärnten 2016: 2. Call

Prämiert und gefördert werden innovative Projektvorhaben von Kärntner KMU* des Produktions- und Dienstleistungssektors im Bereich wissensbasierter Dienstleistungen* und technologieorientierter Innovationen.

Die Einreichfrist zum 2. Call endet am 15. Dezember 2016 (12:00 Uhr). Die Jurysitzung ist für Mitte Jänner 2017 angesetzt.

Machen Sie sich ein Bild von den Projekten:
Ziele:

Der KWF unterstützt mit dieser Ausschreibung die Umsetzung innovativer Projektvorhaben von Kärntner KMU* des Produktions- und Dienstleistungssektors im Bereich wissensbasierter Dienstleistungen* und technologieorientierter Innovationen.

Dienstleistungen werden angesichts der Wettbewerbsintensivierung und des wirtschaftlichen Strukturwandels zum Schlüsselbegriff für Beschäftigung, wirtschaftlich nachhaltiges Wachstum und Innovation.
Als Querschnittstechnologien stellen IKT für nahezu alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereiche eine Treiberfunktion dar und sind für das Wirtschaftswachstum und die Zukunftsfähigkeit Kärntens von großer Bedeutung.

Die Förderungen werden im Wettbewerbsprinzip (Ausschreibung) vergeben. Eine Expertenjury beurteilt die Projekte nach einer formalen Vorprüfung durch den KWF bis Mitte Jänner 2017.

Wer:

Unternehmensgröße:
Kleinst-* , Klein- und Mittelunternehmen* (KMU*)

Förderwerber (Branchen):
Mit dieser Ausschreibung unterstützt der KWF innovative Projektvorhaben von Kärntner KMU* des Produktions- und Dienstleistungssektors im Bereich wissensbasierter Dienstleistungen* und technologieorientierter Innovationen. Eingereichte Projektvorhaben führen in weiterer Folge zu neuen oder deutlich verbesserten marktgängigen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen und somit zu einer gestärkten Wettbewerbssituation der teilnehmenden Unternehmen vor allem im internationalen Kontext. Das Projekt kann in eigener, überwiegend in Kärnten durchgeführter Entwicklungsarbeit, aber auch in Zusammenarbeit* mit einer wissenschaftlichen, universitären oder außeruniversitären Einrichtung, einer Schule oder einem anderen Unternehmen (KMU*) realisiert werden.

Großunternehmen* und Unternehmen aus dem Ausland können im Zuge dieser Ausschreibung als externe Auftragnehmer für projektbezogene Teilbereiche herangezogen werden.

In Frage kommen Projekte, die zu technologieorientierten Innovationen und somit zu neuen marktgängigen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen führen. Hier sind besonders Projekte im Umfeld von »Industrie 4.0« sowie Projekte, die auf das Management von horizontalen bzw. vertikalen Wertschöpfungsketten abzielen, angesprochen.

Der breit gewählte Ansatz der Ausschreibung (»Call«) ermöglicht Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen die Teilnahme. Beispielhaft sind folgende typische Themenfelder angeführt:

IKT - Informations- und Kommunikationstechnologien:
  • -
    IKT-unterstützte Geschäftsmodelle und -prozesse sowie e-Commerce Lösungen
  • -
    Internet of Things
  • -
    Exploiting the Cloud
  • -
    Open Government Data
  • -
    ...
Produktionstechnologien:
  • -
    IKT-getriebene Produktionsprozesse
  • -
    Industrie 4.0 - Smart Production
  • -
    Neue Methoden des Produktionsmanagements und der Organisation von Produktionsprozessen
  • -
    ...
Nachhaltigkeit:
  • -
    Green ICT: IKT-Lösungen zur Unterstützung eines umweltschonenden Ressourceneinsatzes
  • -
    Digitale Dienstleistungen oder Produkte im Bereich Mobilität
  • -
    Integrierte Lösungen für erneuerbare Energien - Smart Grids | Microgrids, Embedded Systems
  • -
    Energy Harvesting: Dienstleistungen oder Produkte zur Energieerzeugung aus alternativen Quellen
  • -
    ...
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
  • -
    Durchführung von innovativen Projektvorhaben von Kärntner KMU* im Bereich wissensbasierter Dienstleistungen* bzw. technologieorientierter Innovationen
  • -
    Die geförderten Projektvorhaben müssen zu neuen oder deutlich verbesserten marktgängigen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen führen, systematisch wiederholt, möglicherweise zertifiziert und gegebenenfalls patentiert werden können.
  • -
    Die Innovationen müssen gemessen am Stand der Technik im jeweiligen Wirtschaftszweig neu oder wesentlich verbessert sein (rein inkrementelle Entwicklungen sind nicht Inhalt dieser Ausschreibung).
  • -
    Bei der Realisierung der Innovation muss das Risiko beim Förderungswerber liegen (reine Produktpflege bzw. Auftragsentwicklung ist im Zuge der gegenständlichen Ausschreibung nicht förderbar).
  • -
    Der Großteil der Projektrealisierung (ca. 80% der Projektkosten) muss in Kärnten erfolgen.
Für Prämierungen und Förderungen im Zuge dieser Ausschreibung kommen nicht in Betracht:
Routinemäßig und in regelmäßigen Abständen erfolgende Änderungen an Produkten, Produktlinien, Herstellungsverfahren, bestehenden Dienstleistungen und an sonstigen laufenden Vorgängen, selbst wenn diese Änderungen zu Verbesserungen führen.

Was:

Mindestinvestition:
-

Maximal förderbare Kosten*:
Investitions- und Personalkosten sowie Dienstleistungen im Gesamtausmaß von 250.000,- EUR

Art und Ausmaß der Förderung
Nicht zurückzuzahlender Zuschuss von max. 30 % der förderbaren Kosten, abhängig vom Innovationsgrad (dieser wird von der Jury ermittelt: bei »gut« und »mäßig« Reduktion der Fördequote um jeweils 3 %)

Maximalförderhöhe pro Projekt:
75.000,- EUR

Beurteilungskriterien:
  • -
    Neuheit des Produkts, des Verfahrens oder der Dienstleistung
  • -
    Systematische Reproduzierbarkeit der entstehenden Dienstleistung
  • -
    Nutzen der Innovation (für Anwender, Kunden, Allgemeinheit)
  • -
    Technischer Schwierigkeitsgrad
  • -
    Ökonomische Nachhaltigkeit für das Unternehmen (strategische Bedeutung)
  • -
    Unmittelbare Auswirkung auf das Unternehmen
  • -
    Projekt- und Umsetzungsplanung
  • -
    Auswirkungen auf den Markt
  • -
    Ausschreibungskonformität lt. Einreichformular
Anmerkung: Die Bewertung der eingereichten Projektvorhaben erfolgt durch eine Expertenjury Mitte Jänner 2017:
  • -
    Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Hermann Hellwagner, Stv. Institutsvorstand, Institut für Informationstechnologie der AAU
  • -
    Mag. Matthias Weichhart, Technischer Experte für Informatik, Software, Mobile Solutions, eBusiness, Internettechnologien, Datenbanken bei der FFG*
  • -
    Dipl.-Ing. Karl Biedermann, MSc, Hochtechnologieförderung, AWS*
Der KWF prüft die Förderungswürdigkeit nach den vorliegenden Richtlinien | Schwerpunktsetzungen (KWF-Programmen). Zur technischen und wirtschaftlichen Prüfung der einzelnen Förderungsansuchen können bei Bedarf externe Sachverständige herangezogen werden.

Wie:

Legende: Einreicher KWF

Zeitstrahl

Kontaktaufnahme mit KWF

Bei Bedarf kostenlose Förderungsberatung

Beginn Ausschreibung TD|IKT* 2016: 27. Oktober 2016

Elektronische Einreichung der Projektidee mit (vollständig ausgefülltem!) TD|IKT* Einreichformular (siehe Rubrik »Details«)
zwischen 27. Oktober und 15. Dezember 2016, 12:00
Eingang elektronisches Einreichformular

Kostenanerkennung
Projektstart
Versand Bestätigungsschreiben über das Einlangen des elektronischen Einreichformulars

Vorabprüfung der eingereichten Projektidee

Jurysitzung (Mitte Jänner 2017): Jury wählt aus den Projektplänen im Detail die förderbaren Projekte aus

Ggf. Nachforderung von Unterlagen
Übermittlung fehlender Unterlagen

Versand Förderungsanbot

Annahme des Förderungsanbots
durch firmenmäßige Fertigung und Retournierung an den KWF innerhalb von 6 Wochen

Projektdurchführung
und Erfüllung der Förderungsbedingungen gemäß Förderungsanbot

Schlussabrechnung
inklusive Rechnungen und Zahlungsbelege innerhalb von 3 Monaten nach Projektfertigstellung an den KWF

Prüfung der Schlussabrechnung

Auszahlung (entsprechend Förderungsanbot)

Aufbewahrung der Unterlagen: 10 Jahre
Aufbewahrung der Unterlagen: 10 Jahre

Details:

Ansprechpartner:
Ing. Robert Raindl, Bakk.
raindl@kwf.at
(0463) 55 800-43

Mag. Hans Jörg Peyha
peyha@kwf.at
(0463) 55 800-23

Weitere Informationen:

Video: Das Wichtigste zum Call

TD|IKT:
Technologische Dienstleistungen (TD) und Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)

KMU:
Kleine und Mittlere Unternehmen
Genauere Beschreibung dazu lesen

wissensbasierter Dienstleistungen

Die Entwicklung und erstmalige Umsetzung von Dienstleistungen, die unter Einsatz von Spezial- und Branchen Know-How sowie unter Technologieeinsatz (IKT etc.) zu neuen oder deutlich verbesserten marktgängigen Dienstleistungen führen.

ETZ

Das Ziel »Europäische Territoriale Zusammenarbeit« sieht Kooperationen zwischen Projektträgerinnen und Projektträgern einzelner Regionen zweier EU-Mitgliedsstaaten als Mittel für den Zusammenhalt innerhalb der EU vor. INTERREG V ist ein Teil dieser EU-Initiative.

Kleinstunternehmen

bis 9 Mitarbeiter und bis 2 Mio. EUR Bilanzsumme oder Umsatz
weitere Informationen über KMU

Klein- und Mittelunternehmen

10 bis 249 Mitarbeiter und bis 43 Mio. EUR Bilanzsumme oder bis 50 Mio. EUR Umsatz
weitere Informationen über KMU

Zusammenarbeit mit einem Unternehmen, einer Forschungseinrichtung oder einer anderen Struktur.
Großunternehmen

Ist ein Unternehmen, das mehr als 249 Mitarbeiter beschäftigt und eine Bilanzsumme über 43 Mio. EUR oder einen Umsatz über 50 Mio. EUR aufweist.

Förderbare Kosten
sind all jene Kosten eines Projekts, die entsprechend den jeweiligen Förderungsrichtlinien und -programmen anerkannt werden. So werden z. B. Grundstücksankäufe vom KWF nicht gefördert - auch dann nicht, wenn darauf z. B. eine neue Produktionshalle errichtet wird. Als »förderbar« würden im Beispielfall nur die Kosten für die neue Produktionshalle anerkannt werden. Nicht alle Kosten des Projekts müssen förderbar sein, um eine Förderung beantragen zu können.

Merkblatt »Anerkennbarkeit von Kosten (Dokument wird gerade aktualisiert)«

FFG Österreichische Forschungs-
förderungsgesellschaft m.b.H.
Weitere Informationen:

FFG- Internetauftritt

aws Austria Wirtschaftsservice GmbH
Weitere Informationen:

aws- Internetauftritt

EFRE


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