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Internationalisierungsförderung und
Kleinstunternehmen*: KWF Kuratorium
beschließt Programmänderungen

In der Sitzung des KWF Kuratoriums vom 20. September 2011 wurden unter Vorsitz von Klaus Wutte vier Förderfälle, drei aus dem Technologie- und einer aus dem Tourismusbereich, mit einem Förderbarwert* in der Höhe von knapp 2,6 Mio. EUR einstimmig beschlossen. Das dadurch ausgelöste Investitionsvolumen beträgt 22,3 Mio. EUR. Mit den Investitionen sichern die geförderten Unternehmen 495 bestehende Arbeitsplätze und schaffen zudem 23 neue. Gut ein Drittel der Mittel (0,95 Mio. EUR) kommen dabei aus dem EU | EFRE*-Fonds.

Zudem wurden vom KWF Kuratorium Änderungen bei den KWF Programmen »Kleinstunternehmen*« und »Internationalisierungsförderung« einstimmig beschlossen. Die Änderungen bringen Vorteile für die Gruppe der Jungunternehmer (knapp 2.000 jährlich in Kärnten) und die 227 Mitglieder der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten.

Beantragte ein Jungunternehmer den Mitarbeiterbonus von 4.000,- EUR pro Ganzjahresarbeitsplatz in Zusammenhang mit einer Investition in der Kleinstunternehmerförderung, konnte die Investition bisher mit 10 % gefördert werden (im speziellen Jungunternehmerprogramm aber mit 15 %). Einstimmig wurde im KWF Kuratorium daher der Fördersatz im Kleinstunternehmerprogramm für Jungunternehmer von 10 auf 15 % angehoben.

Einstimmig beschlossen wurde zudem, dass die Mitglieder der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten rückwirkend mit 1. Jänner 2011 nun auch bei den Programmen »Kleinstunternehmen*« und »Internationalisierung« einreichen können

Weitere Informationen:
Kleinstunternehmen

bis 9 Mitarbeiter und bis 2 Mio. EUR Bilanzsumme oder Umsatz
weitere Informationen über KMU

EFRE

Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung. Der EFRE zielt darauf ab, den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt in Europa zu fördern und die Unterschiede im Entwicklungsstand der Regionen zu verringern. Die Ziele des EFRE 2014-2020 sind »Investitionen in Wachstum und Beschäftigung« und »Europäische Territoriale Zusammenarbeit«. Die EU-Förderungen in diesen beiden Zielen werden in Operationellen Programmen festgelegt.

Barwert | Subventionsäquivalent

Das EU-Wettbewerbsrecht verlangt die Umrechnung jeder Förderung in ihren Wert bezogen auf den Zeitpunkt des Beginns des geförderten Projekts. Dieser rechnerische Wert heißt Förderbarwert oder (Brutto) Subventionsäquivalent. Ein Zuschuss hat einen Förderbarwert von 100%. Bei geförderten Krediten und|oder Haftungen wird der Zinsvorteil gegenüber den marktüblichen Konditionen in einen Barwert umgerechnet (im Wege der Abzinsung ermittelter Gegenwartswert der Förderung).

Förderbarwert

Das EU-Wettbewerbsrecht verlangt die Umrechnung jeder Förderung in ihren Wert bezogen auf den Zeitpunkt des Beginns des geförderten Projekts. Dieser rechnerische Wert heißt Förderbarwert oder (Brutto) Subventionsäquivalent. Ein Zuschuss hat einen Förderbarwert von 100%. Bei geförderten Krediten und|oder Haftungen wird der Zinsvorteil gegenüber den marktüblichen Konditionen in einen Barwert umgerechnet (im Wege der Abzinsung ermittelter Gegenwartswert der Förderung).

EFRE


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