Staatspreis Innovation 2019 und Sonderpreis ECONOVIUS

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Staatspreis Innovation 2019 und Sonderpreis ECONOVIUS

Staatspreis Innovation 2019 - die Nominierten stehen fest

Heute wurden von der Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort,  Margarete Schramböck, die Nominierten für den Österreichischen Staatspreis Innovation bekannt gegeben. Das ist höchste Auszeichnung für innovative Unternehmen in Österreich. Insgesamt gab es für den Staatspreis 22 Einreichungen aus ganz Österreich.

Wir freuen uns überaus, dass von den sechs nominierten, drei Projekte aus Kärnten stammen:
 

Kelag beim IFP2018

Knauf AMF beim IFP 2018

Knauf AMF Deckensysteme GesmbH, Ferndorf

Projekt »Rekalzinierung – Der Weg zu ZERO WASTE«: In jahrelanger Forschungsarbeit hat das Unternehmen ein CO2-neutrales Verfahren zur kompletten Wiederverwertung des betriebseigenen Holzwolle-Abfalls entwickelt.

Das Verfahren basiert darauf, den Holzanteil der Holzwolle-Leichtbauplatten unter optimierten Parametern thermisch zu behandeln, wobei der Holzanteil vollständig und energieautark ausbrennt und der im Rückstand verbleibende kaustisch gebrannte Magnesit (Magnesiumoxid, Kauster) wieder als Bindemittel in den Herstellprozess rückgeführt wird.Kern des Recyclingprojekts war die Errichtung eines mehrstufig befeuerten Drehrohrofens mit vorgelagerter mechanischer Behandlung von Plattenmaterial (Schredder), einer Filteranlage und die zur Beschickung und den Weitertransport des gewonnenen Kalzinates notwendige mechanische Fördertechnik. Alle diese Elemente fanden in einer neu errichteten Werkhalle Platz.

 

 

Sico beim IFP2018

Sico beim IFP 2018

Sico Technology GmbH, Bleiberg-Kreuth

Projekt »Siliziuminjektor für die Halbleiterfertigung«: Ein neues Verfahren bringt Injektoren aus hochreinem Silizium für die CVD-Beschichtung hervor; das ist dasselbe Material, aus dem die in der Halbleiterfertigung genutzten und zu beschichtenden Scheiben bestehen.

Dieser Siliziuminjektor hat den Vorteil, dass er nicht jeden Tag getauscht werden muss, sondern bis zu drei Monate im Einsatz bleiben kann, ohne Partikel abzuscheiden. Für Kunden der Halbleiterindustrie ergeben sich daraus zwei entscheidende Vorteile: Der Ofen kann für diese drei Monate ohne Stillstand in Betrieb bleiben. Im Prozess entstehen zudem weniger Partikel, was die Chipausbeute massiv erhöht. Das Verfahren zur Herstellung dieses Injektors wurde bei Sico über drei Jahre selbst entwickelt und mittels einer entsprechenden Patenterteilung abgesichert.

 

 

 

Tribotecc beim IFP2018

Tribotecc beim IFP 2018

Tribotecc GmbH, Arnoldstein

Projekt »Funktionelle Fasern«: Spezifisch entwickelte funktionelle Fasern bringen Metallsulfide an die richtige Stelle: Zwischen Bremsscheiben und -belägen verbessern sie die Reibung und reduzieren Geräusche und Verschleiß.

Die gegenständliche Projektnominierung stellt das Ergebnis eines mehrjährigen, von der FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft geförderten, »Frontrunner-Projekts« dar. Bei den entwickelten funktionellen Fasern handelt es sich um eine Marktneuheit.  Diese besteht in der Kombination der strukturgebenden Eigenschaften der Fasern mit den tribologischen Eigenschaften des Festschmierstoffs. Dadurch können Festschmierstoffe, zum Beispiel in einem Reibbelag, genau dort platziert werden, wo sie gebraucht werden, nämlich direkt an den Kontaktpunkten zur Bremsscheibe.

 

 

 
 
 
Im Rahmen der Staatspreis-Veranstaltung verleiht die Wirtschaftskammer Österreich den Sonderpreis ECONOVIUS, der an das innovativste KMU geht. Auch hier stammt eines von vier nominierten Projekten aus Kärnten.

 

 

MAI beim IFP2018

MAI beim IFP 2018

MAI International GmbH

Der Schwerpunkt der MAI International GmbH liegt auf der Entwicklung und dem Vertrieb von Ausrüstung für Verputz- und Injektionsanwendungen im Hoch- und Tiefbau. Seit mehr als 50 Jahren beschäftigt sich das Unternehmen bereits mit der Entwicklung von innovativen Lösungen für die Baubranche.

Das gegenständlich nominierte Projektvorhaben basiert auf dem aktuellen Trend im Hochbau zum vermehrten Einsatz ökologischer Baustoffe. Porenleichtbeton (PLB) erfüllt durch seine rein mineralische Zusammensetzung diese Anforderungen optimal. Auf der ökologischen Basis von Kalk, Sand und Luft hergestellter PLB ist ein Baustoff, der ohne gesundheitsbedenkliche Inhaltsstoffe wie Fasern oder Kunststoffe auskommt und sich durch bauphysikalische Eigenschaften wie Atmungsaktivität, Diffusionsoffenheit und sehr gute Brandschutzeigenschaften auszeichnet.

 

 

 
Die weiteren Nominierten zum Staatspreis Innovation, Sonderpreis  ECONOVIUS und VERENA finden Sie in der Presseaussendung.

Weitere Details zu den Nominierten aus Kärnten finden Sie auf unserer Seite zum Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten 2018.

 

 

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