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22. Dezember 2020
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KWF Magazin 2020

Zukunftsfähigkeit Kärntens – wo setzen wir an?

Unser aktuelles KWF-Magazin ist den Anwendungen der Instrumente zum »KWF- Stabilisierungsfonds« gewidmet. Das Ziel dieses Maßnahmenbündels ist die Erhaltung einer wirtschaftlich gesunden KMU-Struktur in Kärnten. Im vorliegenden Magazin zeichnen Hintergründe, Expertenmeinungen und Stimmungen zur COVID-19-Krise ein sehr differenziertes Bild.

Der von der Kärntner Landesregierung genehmigte KWF-Stabilisierungsfonds umfasst ein Budget von 30 Mio. EUR.
Als Instrumente des Stabilisierungsfonds stehen Beratungen, Darlehen, stille Beteiligungen und Boni für Offensivmaßnahmen (Investitions- und Forschungsprojekte) zur Verfügung, die als Hebel für die sehr umfassenden Haftungsinstrumente des Bundes – für Investitions- und insbesondere Überbrückungskredite bei der jeweiligen Hausbank – eingesetzt werden. Das ist besonders dann notwendig, wenn von der Hausbank kein Antrag bei den Bundesstellen eingereicht oder trotz Haftungszusage kein Kredit zugezählt wurde. Eine Lösung soll dann, unter Mitwirkung von geschulten Beratungspersonen, mit den KWF-Darlehen beziehungsweise mit den KWF-Beteiligungen gefunden werden.

Um unter diesen Rahmenbedingungen Durchbrüche zu erreichen und vertretbare Lösungen zu finden, sind in der Regel Beiträge der Eigentümer und | oder der Hausbank und oft auch eine oder mehrere Verhandlungsrunden erforderlich. Dabei ist darauf zu achten, das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen, sich nicht in Schuldzuweisungen zu versteigen und ganz offen zu informieren. Offen muss auch ausgesprochen werden, dass nicht alle Unternehmen gerettet werden können. Aber die Entscheidung, wann eine Sanierung noch aussichtsreich scheint und wann nicht, muss sehr sorgfältig und verantwortungsvoll getroffen werden.

Nach den ersten Monaten der Krise haben wir Expertinnen und Experten gebeten, über die wirtschaftlichen Herausforderungen zu reflektieren, diese Beiträge wurden mit teilweise sehr persönlichen Erfahrungen ergänzt. Erfolge in der Krisenkommunikation und Einschätzungen der Potenziale der Kärntner Unternehmen nach der Krise runden die Expertenmeinungen ab.

Fragestellungen von Unternehmen betreffen immer öfter auch Themen, für welche der KWF nicht direkt zuständig ist. Gerade in der jetzigen Krise verändert sich auch die Rolle des öffentlichen Sektors und der Bedarf an Wissenstransfer in Bezug auf seine Instrumente ist stark angestiegen. Wir wollen diesen Anforderungen so weit und gut wie möglich gerecht werden und verstärkt umfassendes Service anbieten.

Vorwort von Erhard Juritsch

Hier finden Sie das KWF Magazin zum downloaden.

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