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WEBPUNKS: Online-Fitness als Gebot der Stunde

Christofer Huber, Lisa Lederer und Ernst Molden von den WEBPUNKS

Unternehmen gehen mit der Krise ganz unterschiedlich um. Das Spektrum reicht von »jetzt starten wir richtig durch« über »wir machen das Beste aus einer Zwangspause« bis leider hin zum »Aus«. Bei den Webpunks kann von Letztem gar nicht die Rede sein. Die Webagentur hat in ihrem Leistungsportfolio Web- und App-Entwicklung, Webshops, Webseiten und Online Marketing. Sie mussten sich zwar auch auf die veränderten Rahmenbedingungen einstellen, werden aber – sofern die Krise nicht ewig dauert – unbeschadet davon kommen.

Die Branche, die Größe des Unternehmens und der vorhandene Kundenstock sind günstige Rahmenbedingungen, die dazu beitragen, dass die Webpunks keine Umsatzeinbußen bisher zu verzeichnen haben. Sie konnten fast problemlos auf Homeoffice umsteigen. »Wir vermissen die gemeinsamen Mittagessen und Teamevents aber dank regelmäßiger Videocalls bleibt das Team so eingeschworen wie es ist,« so der Geschäftsführer Ernst Molden.
Für Dienstleistungsunternehmen ist es besonders wichtig, dass auch wenn der physische Kontakt ausbleibt die soziale Interaktion aufrechterhalten wird.

Die Webpunks wären nicht die Webpunks, würden sie nicht auch einen Vorteil in der Situation sehen. So hat sich zum Beispiel die Zusammenarbeit mit Kunden und Partner verändert, statt der persönlichen Meetings gibt es Videocalls, wofür sie eine kleine eigene Lösung aufgesetzt haben. Die Arbeit ist dadurch oft effizienter als vorher, da man sich viele – oft nicht notwendige – persönliche Treffen erspart.

Auch wenn bei den Webpunks einige Projekte »on hold« mit ungewisser Entwicklung gesetzt wurden, gibt es ausreichend Neues zu tun. Vor allem hat sich die Nachfrage Richtung Webshops, Online Marketing und Suchmaschinenoptimierung verlagert. »Auch absolut nachvollziehbar – wenn man jetzt nicht online gefunden wird, sieht es nicht gut aus,« so die Einschätzung von Geschäftsführer Molden.
In diese Kerbe schlägt auch der Rat, den er Unternehmen geben kann: »Beschäftigt euch mit Digitalisierung, Webshops, Online Marketing – überlegt euch wie ihr euer Unternehmen Online-fit macht oder sucht euch Profis dafür. Viele Unternehmen haben aktuell ein Problem, weil Investitionen | Innovationen in diesem Bereich zu lange aufgeschoben wurden.«

Die Webpunks sind sich bewusst, dass sie im Vergleich zum Tourismus beispielsweise in einer »komfortablen« Ausgangssituation sind. Sie sind aber viel mit Unternehmen in Kontakt, um zu wissen, dass es genügend Ideen und Potenzial in Richtung Optimierung und Innovation gibt, die jetzt angepackt werden können.

Was haben sich die Webpunks für die Zeit nach der Krise vorgenommen? Urlaub, weniger Meetings und mehr Homeoffice.

Dafür und für alles andere wünschen wir Gutes Gelingen!

Auf ihrem Blog und in Newslettern versorgen die Webpunks ihre Kunden und Interessenten bereitwillig mit Tipps für die Onlinewelt.

 

Text: Marliese Fladnitzer-Ferlitsch

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